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Kaninchenzucht Mit Weiß-Rexen und Russen ganz vorne

Ulrike Krebs

Grossensiel - Körperform, Fellhaar, Deckfarbe, Abzeichen, Unterfarbe und Pflegezustand: Das sind die Bewertungsmaßstäbe, die für die Preisrichter bei der Begutachtung der Rassekaninchen maßgeblich sind. So auch im Vorfeld der 76. Kreisverbandsschau, die am Wochenende in der Weser-Kleintierarena stattfand. 331 Tiere in 35 Rassen und Farbschlägen aus fünf Vereinen wurden von der Jury unter die Lupe genommen.

Die Preisrichter attestierten den Hobbyzüchtern in der Wesermarsch einen hohen Qualitätsstandard. „Wir haben hier schon tolle Tiere sitzen“, sagte auch der 1. Vorsitzende des Rassekaninchenzüchter-Kreisverbandes Wesermarsch, Alfred Hartmann, während der Eröffnung am Sonnabend. Es waren zahlreiche Ehrengäste gekommen – wie beispielsweise die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag, ihr Vorgänger Holger Ortel und Landrat Thomas Brückmann. Alle Redner lobten das große Engagement der Kaninchenfreunde und die erfolgreiche Jugendarbeit.

Vier Jugendliche dabei

Bei den an der Ausstellung beteiligten Hobbyzüchtern handelte es sich um 4 Jugendliche und 39 Senioren aus den Vereinen in Stadland, Nordenham, Ovelgönne, Elsfleth/Berne und Brake. Die erfolgreichsten von ihnen wurden bei der Siegerehrung ausgezeichnet.

Mit seinen Weiß-Rexen Rot-Augen (388,5 Punkte) holte sich Udo Pargmann, der vor 16 Jahren seine Leidenschaft für Rassekaninchen entdeckte und insgesamt 43 Tiere hat, den Titel des Wesermarsch-Meisters 2019.

Die achtjährige Stella Wotschel wurde in der Jugendwertung die Wesermarsch-Meisterin. Sie stellte in diesem Jahr auch die beste Häsin der Jugend.


Die Nordenhamerin züchtet seit zwei Jahren und besitzt insgesamt 13 Russen schwarz-weiß, von denen sie 10 zu der Ausstellung mitgebracht hatte. Zu ihrem Hobby kam die Grundschülerin über ihren Vater. Adam Wotschel züchtet seit 2010 Rassekaninchen. Er hatte am Samstag auch Grund zur Freude, weil einer seiner Schwarzen Wiener es in der Gruppe der Senioren auf den Platz des besten Rammlers geschafft hatte. Bei den Nachwuchszüchtern siegte in dieser Kategorie Lara Möglich. Für einen ihrer Kleinsilber graubraun bekam sie 97 Punkte.

Heiko Büsing, der Lohkaninchen schwarz züchtet, stellte unter den Senioren die beste Häsin. Der Titel der Siegertiere der Hellen Großsilber ging an Jörg Onken für die beste Häsin und an Alfred Hartmann für den besten Rammler.

Erfolgreiche Vereine

Die Auszeichnung für den besten Verein 2019 gewannen die Züchter aus Rodenkirchen. Sie brachten es auf 1942,50 Punkte und siegten damit knapp vor Ovelgönne (1940,50 Punkte) und Elsfleth/Berne (1933,50 Punkte). Die beste Jugendgruppe 2019 kommt aus Brake.

Landesverbandsehrenpreise erhielten Fred Büsing, Adam Wotschel, Ingo Busch, die Zuchtgemeinschaft Pudrowski, Udo Pargmann und Heiko Büsing. Kreisverbandsehrenpreise wurden Anna Kopka, Alfred Hartmann, Heyo Daniel, Gabriele Bielefeld, Sven Hartmann, Heiko Gädecken und Herrmann Wulff verliehen.

Für die Ausstellungsbesucher bestand am Sonnabend und Sonntag nicht nur die Gelegenheit, die 331 Fellnasen in den verschiedenen Farben und Größen zu bestaunen und mit den Hobbyzüchtern ins Gespräch zu kommen. Im Vereinsheim bekamen sie zudem Kaffee, Tee und Kuchen sowie eine Tombola geboten.

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