Wildeshausen - Der Imkerverein Wildeshausen und Umgebung, der 125 Jahre besteht, schaut auf eines der schlechtesten Jahre seit Jahrzehnten zurück. Wie der wiedergewählte Vorsitzende Uwe Endesfelder während der Jahreshauptversammlung am Donnerstagabend berichtete, verlief die Honigernte vielerorts weit unter Durchschnitt.
Einen Gewinner gab es 2014 aber zum Leidwesen der 104 Imker mit ihren 747 Bienenvölkern: die Varroamilbe. Für 2014/2015 rechnet der Verein mit einem Völkerverlust von 30 Prozent. Der Verlust sei nicht nur ein persönlicher, so Endesfelder, sondern vor allem ein Verlust für unsere Natur aufgrund der fehlenden Bestäubungsleistung.
Der Erfolg der Bienenvölker habe mehrere Faktoren. „Wir benötigen ein ganzjähriges Trachtfließband zur Nahrungsversorgung“, erklärt der Vorsitzende. „Wir müssen die Bienenkrankheiten frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu ist das persönliche Können jeden Imkers notwendig.“
Folgende Imker wurden vom Verein geehrt: Hans Günter Krause für 25 Jahre Mitgliedschaft und Gerhard Sukow für 15 Jahre.
