Nordenham - In der konstituierenden Delegiertenversammlung der IG Metall Wesermarsch ist Martin Schindler als 1. Bevollmächtigter und Geschäftsführer Martin Schindler bei einer Enthaltung mit 98 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Der neue und alte 2. Bevollmächtigte Michael Eilers kam sogar auf 100 Prozent.
Zum neuen Ortsvorstand der Industriegewerkschaft Metall gehören Mustafa Dogan (NKT Cables), Cebrail Demir, (Weser-Metall), Michael Eilers (Premium Aerotec), Petra Deters, (Premium Aerotec), Thomas Hullin (Steelwind), Volker Karstaedt, (Fassmer Werft), Detlef Nettelroth, (Abeking & Rasmussen), Andrea Lukes (Norddeutsche Seekabelwerke), Torsten Kühling, (Carbon Rotec), Nikolaus Wüst (ATB) und Martin Schindler (Geschäftsführer).
Unterstützt wird der Vorstand durch die Gewerkschaftssekretäre Jochen Luitjens und Ralph Schäfer sowie Marion Fruhner und Birte Reimann als Ansprechpartner in der Geschäftsstelle.
Schwerpunktthema der Delegiertenversammlung war die bevorstehende Tarifrunde, da die Entgelttarifverträge Ende März auslaufen. An diesem Donnerstag wird das erste Mal mit den Arbeitgebern in Oldenburg verhandelt. Aus diesem Anlass erwartet die IG Metall Küste mindestens 1000 Teilnehmer aus allen fünf norddeutschen Bundesländern zu einer Demonstration und Kundgebung in Oldenburg. Die IG Metall Wesermarsch beteiligt sich mit über 100 Teilnehmern aus 9 Betrieben.
Die jetzt beginnenden Tarifverhandlungen gelten für 140 000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordwestniedersachsen und Schleswig-Holstein.
Das Motto der IG Metall lautet: „Wir für mehr“. Dahinter verbirgt sich die Forderung der Gewerkschaft nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um fünf Prozent. „Die Wirtschaft ist auf einem stabilen Wachstumskurs, auch wenn vereinzelt Betriebe Probleme haben“, sagt Martin Schindler, „in dieser Situation gibt es keinen Grund, den Beschäftigten einen angemessenen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg zu verwehren.“ Eine Lohnerhöhung würde auch die private Nachfrage stärken und die Konjunktur weiter stabilisieren.
