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Schwimmbad-Test Großes Vergnügen mit kleinen Abstrichen

Julia Zube

Atens - Er ist der Dauerbrenner unter den Ferienaktivitäten: der Besuch im Schwimmbad. Ob bei schönem Wetter oder bei Regen, der Spaß im Wasser erfreut sich bei Jung und Alt nach wie vor großer Beliebtheit.

In Nordenham können Wasserratten im Freizeitbad Störtebeker schwimmen, tauchen und spielen. Im Innenbereich lockt neben dem Schwimmbecken vor allem die 67 Meter lange Riesenrutsche die Kinder ins Wasser. Ein Strömungskreisel, Nackendüsen und Bodensprudler sorgen für weiteren Badespaß in einem Erlebnisbecken. Das Babybecken erfreut die Jüngsten mit Fontänen, Minirutsche und Wasserspielzeug. Auch ein Kiosk ist vorhanden. Über eine Schleuse geht es hinein ins langgezogene Außenbecken. An einer Seite gleiten die Kinder gleich zu mehreren über die breite Wellenrutsche ins Wasser. Auch hier gibt es ein Planschbecken mit Regenbogenrutsche und Sonnensegel.

Doch sind die Badegäste mit diesem Angebot zufrieden? Die NWZ  fragte nach. Die beiden Schwestern Rabea und Milena Geisler aus Oldenburg besuchen ihren Freund Fabian Wöhrn. Die drei Kinder haben sichtlich Spaß auf der Rutsche im Außenbecken. Obwohl es draußen gerade einmal 15 Grad Celsius sind, erklimmen die drei immer wieder die Stufen zur Rutsche. „Uns gefällt es hier“, da sind sie sich einig.

Neue Lüftungsanlage

„Das Außenbecken hat eine Wassertemperatur von 24 Grad“, weiß Betriebsleiter Ingo Wendland. „Normalerweise erwärmt die Sonne das Wasser dann noch um ein paar weitere Grad“, sagt er.

47 Jahre gibt es das Freizeitbad Störtebeker bereits. Seitdem wurde es mehrmals modernisiert. „Im Herbst steht die Reparatur der Lüftungsanlage an. Die Ausschreibungen dafür laufen noch“, so Ingo Wendland. Die zweiteilige Anlage läuft momentan nur auf halber Kraft. „Im Sommer ist das ausreichend, aber einen weiteren Winter würde sie nicht überstehen“, sagt der Betriebsleiter.


Insgesamt zwölf Mitarbeiter hat das Freizeitbad. Im Sommer kommen noch einige Aushilfen dazu. Auch eine Auszubildende im zweiten Lehrjahr gehört zum Team.

„Da wir ein städtisches Bad sind, stellen wir unser Schwimmbecken ja auch regelmäßig für Schulen und Vereine zur Verfügung. Und das ist auch gut so“, findet Ingo Wendland. Es sei sehr wichtig, dass Kinder schwimmen lernen, betont der Betriebsleiter.

Die Eintrittspreis sind vergleichsweise moderat: Eine Tageskarte für Kinder und Jugendliche kostet 3,10 Euro, für Erwachsene 6,20 Euro, Familien bezahlen 14 Euro. Neben Einzelkarten können Stammgäste auch Zehnerkarten erwerben. Für eine anderthalb Stunden gültige Kurzzeit-Karte bezahlen Jugendliche 1,65 Euro, Erwachsen 3,30.

Die Umkleidekabinen sind zweckmäßig, es gibt einen Wickelraum und Familienumkleiden. Der Kiosk im Eingangsbereich bietet Getränke und Süßigkeiten an.

„An den Wochenenden haben wir zusätzlich einen Imbisswagen auf dem Außengelände. Dort gibt es Bratwurst, Currywurst, Pommes und Getränke“, erzählt Ingo Wendland. Dieses zusätzliche Angebot ist auch nötig, denn die Auswahl im Kiosk ist recht übersichtlich.

Häufig von den Badegästen genutzt werden das Sprungbrett und der Dreimeter-Turm. „Dienstags und Mittwochs ab 18 Uhr bleibt die Sprunganlage aber geschlossen, damit Schwimmer in Ruhe ihre Bahnen ziehen können“, sagt Ingo Wendland. Besonders ältere Besucher würden viel Wert darauf legen, dass nicht vor ihrer Nase gesprungen wird.

Aus dem nördlichen Bayern angereist sind Florian Herdey und seine dreijährige Tochter Hannah. Sie machen in Butjadingen Urlaub. Wegen des schlechten Wetters haben sie sich für einen Besuch im Nordenhamer Schwimmbad entschieden. „Was ich vermisse, sind Liegen im Innenbereich“, sagt der Familienvater. Ansonsten ist er mit dem Freizeitbad zufrieden.

Zufriedene Besucher

Begeistert ist Astrid Baier, ebenso ihr Mann und ihre vier Kinder. Die Familie kommt aus Weißenfels in Sachsen-Anhalt und fühlt sich in dem Freizeitbad rundum wohl. „Wir würden jederzeit wiederkommen“, sagt Astrid Beier.

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