Nürnberg - Das Vertrauen der Verbraucher in die deutsche Wirtschaft hellt sich weiter auf. Der Konsumklima-Index legt zum Juli das dritte Mal in Folge zu, wie das Marktforschungsinstitut GfK am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Der Wert stieg um 0,3 Punkte auf 10,1. Allerdings könnte die Brexit-Entscheidung die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone dämpfen. Der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, warnte, dass das Wachstum in den nächsten drei Jahren zusammen um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte geringer ausfallen könnte.
In Deutschland seien laut GfK-Experte Rolf Bürkl dank guter Beschäftigungslage, anstehenden Tarif- und Rentenerhöhungen und geringer Inflation die Rahmenbedingungen sehr günstig. So legte die Konjunkturerwartung deutlich um 9,7 Punkte auf 18 Zähler zu. Dieser Trend wirkt sich auch auf die Einkommenserwartungen der Deutschen aus: Mit 59,6 Punkten ist der Wert auf einem Höchststand seit der Wiedervereinigung. Leicht um 3,3 Zähler gesunken, aber weiter auf hohem Niveau bei 54,4 Punkten ist die Anschaffungsneigung der Konsumenten.
