Dötlingen - Die Anlage von Grünstreifen beschäftigt die Grünen der Gemeinde Dötlingen. Bereits im Vorjahr wurde im Rat über den Einsatz von Herbiziden zur Errichtung von Blühstreifen diskutiert. Die Grünen, so heißt es in einer Mitteilung, waren damals sehr skeptisch, da ein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln Fauna und Flora zunächst vernichtet. Sarah Orth hinterfragte den Sinn der Aktion. Dennoch entschied die Mehrheit sich für die Errichtung von Blühstreifen trotz Einsatzes chemischer Mittel.

Generell befürworteten die Grünen Blühstreifen, heißt es, „aber es sollte nicht zu zusätzlichem, nicht notwendigem Ausbringen von Giften führen“. Es funktioniere auch ohne diese. Vielleicht nicht so spektakulär, dafür verträglich für Natur, Grund- und Trinkwasser und auch die Dötlinger Bürger, so die Grünen. Oftmals werde das Pflanzenschutzmittel „Roundup“ verwendet, das aktuell erneut in Verdacht stehe, krebserregend zu sein. „Wir tragen dieses Risiko nicht mit“, so Orth weiter. Ein Vorschlag der Grünen wäre, Flächen als Gemeinschaftsaktion zu bearbeiten.

Darüber hinaus führe ein Blühstreifen an viel befahrenen Straßen oftmals zum vermehrten Tod vieler Fluginsekten. „Wir würden Blühstreifen inmitten von Feldern befürworten“, betont Orth stellvertretend für die Grünen.