Harpstedt - Stärke: 105 PS. Spitzengeschwindigkeit: 40 km/h. Ausstattung: eine kommunale Anbauplatte, ein Auslegerarm mit Ast- und Wallheckenschere, Gestrüppmähkopf und ein Frontlader mit Erdschaufel. Preis: 20 000 Euro. Der Name: Claas Arion 420 CIS. – Das sind die Eckdaten des neuen Kommunalschleppers der Samtgemeinde Harpstedt. Der grüne Alleskönner ersetzt den alten Unimog des Bauhofs, der bereits 1991 angeschafft wurde.
„Wir haben uns mit den Fachleuten vom Bauhof beraten, und die waren einhellig der Meinung, dass ein Schlepper wendiger und auch flexibler ist“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes am Freitag bei einem Pressegespräch. „Arbeiten, die wir sonst an Fremdfirmen abgeben mussten, oder die mühsam von Hand erledigt wurden, kann nun der Schlepper übernehmen“, führte Cordes weiter aus. „Der neue Schlepper wird künftig mulchen, Rückschnitte sowie Transport- und Ladearbeiten durchführen und auch im Winterdienst zum Einsatz kommen“, sagte Bauhofleiter Friedhelm Schütte. Um alle Aufsätze des Unimogs auch an dem neuen Schlepper anbringen zu können, benötigte das Gefährt eine kommunale Anbauplatte. „Das ist so eine Art Adapter“, erklärte Vorarbeiter Andreas Jürgens.
Ursprünglich suchte die Samtgemeinde einen wenig gebrauchten oder Vorführschlepper. „So stand es in der Ausschreibung, die wir dafür erstellt haben. Daraufhin meldete sich aber ein Unternehmen, das uns ein Neufahrzeug für den veranschlagten Preis anbot“, erläuterte Bauamtsleiter Jens Hüfner.
Zum Fuhrpark des Bauhofes gehören nun der Schlepper, ein 18-Tonnen-Lkw mit Ladekran, an den auch ein Schneepflug und ein Streusalzstreuer angebaut werden können. Außerdem gibt es zwei Schmalspurschlepper, die im Winter den Winterdienst unterstützen und im Sommer Mäharbeiten vornehmen können. Zudem verfügt die Samtgemeinde über einen Radlader, einen Pritschenwagen und einen Transporter.
