Wildeshausen/Hockensberg - Die Ampel für ein gemeinsames Industrie- und Gewerbegebiet Hockensberg steht auf Grün. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Fremdenverkehr, Sport und Kultur der Stadt Wildeshausen empfahl am Dienstagabend einstimmig den Vertragsentwurf über die Zusammenarbeit zwischen der Stadt mit den Gemeinden Dötlingen und Prinzhöfte, der Samtgemeinde Harpstedt und dem Landkreis Oldenburg anzunehmen. Die Zusammenarbeit wäre auch ein Modell für die Entwicklung des Industrie. und Gewerbegebietes Wildeshausen-West, meint Jens Peter Hennken (CDU).

Von einem „finanziell sehr überschaubaren Risiko“ sprach Wirtschaftsförderer Claus Marx in der Sitzung. Die Eckdaten hätten sich deutlich verbessert. So könne man mit einer Landesförderung von bis zu 75 Prozent rechnen. Zunächst war eine Förderquote von 60 Prozent bei Gesamtkosten von 7,9 Millionen Euro im Gespräch. Laut Marx beträgt die Gesamtfläche 33,3 Hektar, die Nettobaulandfläche 22 Hektar. Damit könne man einen attraktiven Verkaufspreis von 21 bis 22 Euro ansetzen. Ursprünglich gingen die Planer von 25 Euro aus, um ein kostendeckendes Ergebnis zu erzielen. Der vorliegende Vertrag mit den Nachbargemeinden müsse noch von der Kommunalaufsicht genehmigt werden.

Klaus Schultze (Grüne) wies darauf hin, dass die Flächen im Besitz der Gemeinde Dötlingen seien, aber Wildeshausen einen Anteil finanziere. „Was passiert, wenn das Projekt platzt?“ Davon sei kaum auszugehen, meinte Bürgermeister Jens Kuraschinski. Stephan Diekmann (SPD) sprach von einem klaren Projektauftrag für die Verwaltung. Der Ausschuss entscheide nicht endgültig über den Vertrag. Hennken lobte den Stand der Vorarbeit. Ähnlich sah es Rainer Kolloge (UWG): „Das ist ein Leuchtturm-Projekt“. Er hoffe auf eine schnelle Umsetzung.

Der Rat der Stadt Wildeshausen befasst sich am 21. Juni mit dem Vertrag,

Stefan Idel
Stefan Idel Landespolitischer Korrespondent