Eversten - Der TuS Eversten verlässt das Herz des Stadtteils an der Hauptstraße und schlägt sein Domizil endgültig im Sportpark Eversten (ehemals Hundsmühler Höhe) auf. Die Sporthalle am Teebkengang ist an einen Investor verkauft worden, bestätigte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Manfred Fornfeist auf Nachfrage der NWZ .

Mehr als 330 000 Euro sollte der Verkauf erzielen, hatte die Mitgliederversammlung beschlossen. Der Betrag wurde deutlich übertroffen, freut sich Fornfeist. Der Verein kann die Halle noch bis zum 31. März 2018 nutzen. Dann ist Schluss und die Sportfreunde verlieren nach der Jahnwiese, der Schützenwiese und dem Trainingsplatz neben der Teebkengang-Halle, auf dem heute die Hermann-Ehlers-Schule steht, das letzte Standbein im Geschäftszentrum Eversten.

Doch die Halle war in die Jahre gekommen, eine Sanierung würde sich wirtschaftlich nicht rechnen, begründet Fornfeist die Entscheidung zum Verkauf. Auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gelände wird nach dem Abriss der Halle wohl ein Mehrfamilienhaus gebaut.

Der Verkaufserlös fließt in den Hallenneubau im Sportpark. Der Bauausschuss hatte die planungsrechtlichen Grundlagen für den Neubau der Sporthalle geschaffen. Die Fläche ist ca. 1,4 Hektar groß und liegt auf dem Parkplatzgelände vor der bereits existierenden Halle.

Der TuS Eversten möchte in seinem Sportpark eine moderne Zweifeldhalle errichten. Der Standort liegt auf einem ehemaligen Müllberg, woher der Name Hundsmühler Höhe rührt. Die neue Halle wird auf Pfählen gegründet. Die Altlasten werden untersucht und die aus der Deponie austretenden Gase müssen abgeleitet werden. 2,2 Millionen Euro soll der auf dem jetzigen Parkplatz Richtung Hundsmühler Straße gelegene Hallen-Neubau kosten.


Auf dem Gelände bleiben 100 Parkplätze erhalten, die nach Angaben des Vereinsvorstand völlig ausreichend, weil äußerst selten ausgelastet, sind.

Thomas Husmann
Thomas Husmann Redaktion Oldenburg