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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Elektroautos: Altmaier will zügigen Bau von Tesla-Werk

19.02.2020

Grünheide /Berlin Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hofft, dass die geplante Fabrik von US-Elektroautobauer Tesla bei Berlin als ein Vorzeigemodell für Deutschland zügig gebaut wird. „Der Bau des Tesla-Automobilwerks in Brandenburg ist von großer Bedeutung für mehr Klimaschutz und eine der wichtigsten Industrieansiedlungen in den neuen Ländern seit langer Zeit“, sagte Altmaier im Gespräch mit unserer Zeitung. Deutschland könne bei dem Projekt des US-Elektroauto-Herstellers zeigen, dass Ökologie und Ökonomie keine Gegensätze seien und es möglich sei, wichtige Projekte ähnlich schnell wie in anderen Ländern zu planen und zu bauen.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Dieter Kempf, forderte im „Tagesspiegel“ eine „zügigere Genehmigungspraxis in Deutschland“. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) warnte vor Gefahren für den Standort und forderte Prämien für schnelles Arbeiten.

Von Sommer 2021 an will Tesla in Grünheide Elektrofahrzeuge produzieren. Bisher war geplant, dass ein Waldstück bis Ende Februar gerodet wird. Das Landesumweltamt hatte in der vergangenen Woche den vorzeitigen Beginn für die Rodung des Waldes gebilligt, während die endgültige Genehmigung noch aussteht. Die Grüne Liga Brandenburg hält dies für rechtswidrig.

Sie hatte in erster Instanz keinen Erfolg mit dem Versuch, die Rodung zu stoppen. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg stoppte aber die Rodung von zunächst 90 Hektar des Geländes. Ob noch diese Woche ein endgültiger Beschluss falle, ist nach Angaben einer Sprecherin vom Dienstag offen.

Grünen-Bundestagsfraktionsvize Oliver Krischer warf der Grünen Liga einen Missbrauch des Verbandsklagerechts vor: „Eine Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd. Das hat mit Naturschutz nichts tun.“

Andreas Herholz Korrespondentenbüro Berlin
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