Schneiderkrug - Die GS agri eG hat auch das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 erfolgreich abgeschlossen. Dies geht aus den Zahlen des Jahresabschlusses hervor, der den Mitgliedern am Mittwoch auf der Generalversammlung in der Unternehmenszentrale in Schneiderkrug präsentiert wurde, zu der rund 300 Mitglieder kamen. Der Jahresüberschuss betrug 1,54 Millionen Euro.

Der Umsatz betrug im vergangenen Jahr 382 Millionen Euro. € Im Kerngeschäft, der Herstellung und des Vertriebs von hochwertigen Futtermitteln für Nutztiere, wurden im Jahreszeitraum 761 000 Tonnen ausgeliefert. Dies bedeutet eine Steigerung von rund 30 000 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr. Gesellschaftlich und politisch bedingte Änderungen der Rahmenbedingungen wirken sich derzeit in sinkenden Tierzahlen und in einem verschärften Wettbewerb auf dem Markt für Futtermittel aus. „Gerade vor diesem Hintergrund ist dies ein ausgezeichnetes Ergebnis“, sagte der geschäftsführende Vorstand Christoph Reents.

In den Geschäftsbereichen Ackerbau, Mineralölhandel und Haus- und Gartenmärkte konnten die Marktanteile im Geschäftsjahr 2014 weiter ausgebaut werden.

Als Ergebnis der langjährigen erfolgreichen Unternehmensführung konnte die Eigenkapitalquote um rund zehn auf 66,4 Prozent gesteigert werden. „Unsere Genossenschaft ist damit grundsolide aufgestellt und auch im derzeitigen schwierigen Marktumfeld für die Zukunft gerüstet“, erklärt Geschäftsführer Engelbert Klövekorn.

„Für das Geschäftsjahr 2014 beträgt die Warenrückvergütung an unsere Mitglieder 2,3 Millionen Euro. €Seit der Fusion im Jahr 2006 wurden somit in den letzten neun Jahren insgesamt Warenrückvergütungen in Höhe von 21,3 Millionen Euro € an unsere Mitglieder ausgeschüttet“, berichtete Klövekorn weiter.


Mit dem Neubau des Standorts Peheim investierte das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr zwei Millionen Euro in die Stärkung der regionalen Präsenz im landwirtschaftlich geprägten Kerngeschäft. Zusätzlich wurde mit Neubauten in Molbergen und Langförden das Tankstellennetz auf nunmehr 15 Tankstellen ausgebaut.

„Durch ein starkes Netz mit 20 leistungsfähigen Standorten im Raum Weser-Ems gewährleisten wir eine hochwertige Nahversorgung unserer Mitglieder und Kunden“, erklärte Christoph Reents, Geschäftsführer der GS agri. „Diesen Weg wollen wir im kommenden Jahr mit dem Neubau einer modernen landwirtschaftlichen Geschäftsstelle in Leeste konsequent fortsetzen“, so Reents weiter.

Mit dieser regionalen Ausrichtung entwickelte sich die Genossenschaft auch im Jahr 2014 weiter zu einem begehrten Partner für die Landwirte.

Im Anschluss an den offiziellen Teil referierte Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank, zum Thema „Wirtschaft und Politik – ein Dilemma?!“.