Friesoythe - Die Bahnstrecke Friesoythe-Cloppenburg wird ohne Einschränkung wie bisher weiter betrieben. Das betonte Dirk Vorlauf, Geschäftsführer der Friesoyther Eisenbahngesellschaft (FEG mbH). Es gebe kein „Aus“ für die Bahnstrecke, unterstrich Vorlauf weiter, denn sowohl der Güterverkehr als auch der Personenverkehr der Museumseisenbahn werden uneingeschränkt weiter betrieben und sollten möglichst noch ausgebaut werden. Vorlauf reagierte damit auf einen NWZ -Artikel vom 19. März, der mit „Aus für Bahnstrecke: Stadt Friesoythe enttäuscht“ überschrieben war. In dem Artikel wurde darüber berichtet, dass die Landesregierung stillgelegte Bahnstrecken reaktivieren und wieder für den Personenverkehr fit machen möchte. Mehr als 80 Strecken wurden näher untersucht. Die Strecke Friesoythe-Cloppenburg kam zwar unter die besten 28, aber nicht mehr unter die letzten acht Strecken.

Trotzdem werde sich nichts am Bestehenden ändern, betonte auch Friesoythes Bürgermeister Johann Wimberg. Lediglich beim angestrebten zusätzlichen Ausbau der Strecke für den regelmäßigen öffentlichen Personennahverkehr sei man im laufenden Förderverfahren nicht in die Runde der ersten acht Strecken gekommen. „Dies bedauern wir natürlich sehr. Angesichts der Vielzahl der gemeldeten Strecken im ganzen Land im Verhältnis zu den knappen Mitteln wäre es aber auch zu schön gewesen, wenn wir bereits jetzt zu den Gewinnern gehört hätten“, so Wimberg.

Der Wettbewerb mit den anderen Strecken habe aber ja deutlich gezeigt, dass man auf dem richtigen Weg sei. Die FEG habe in den vergangenen Jahren bewiesen, wie man eine Bahnstrecke deutlich wirtschaftlicher als die Deutsche Bahn AG betreiben kann, unterstrich FEG-Geschäftsführer Dirk Vorlauf.