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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gut vernetzt auf die Überholspur

01.07.2016

Im Nordwesten Wenn er über Autos redet, strahlen Christian Geiers Augen. Seit März dieses Jahres ist er neuer Clustermanager von Automotive Nordwest, einem Branchenverband, der sich für die Belange Automotive-Interessierter in der Region einsetzt und im Nordwesten 73 Mitglieder hat. Geier hat Matthias Brucke abgelöst, der Automotive Nordwest zum Jahresende verlassen hat.

Die Region ist für den in Hannover lebenden Wirtschaftsingenieur nicht unbekannt. Seine Ausbildung zum Industriekaufmann hat er beim Zulieferer Polytec Plastics Deutschland in Lohne absolviert. „Anschließend habe ich sieben Jahre lang den Fachbereich Antriebs- und Fluidtechnik bei der Hannover Messe Industrie betreut“, sagt Geier.

Danach gründete er das Unternehmen Gevendo, das Verbände und Unternehmen im Messegeschäft unterstützt. Geiers Ziel ist es, „die Vernetzung innerhalb des Clusters zu verbessern. Ich möchte für alle Mitglieder mehr Wert schaffen – über das Netzwerken hinaus“, sagt er.

Zu seinen Aufgaben zählt auch die ganzheitliche Betreuung von Mitgliedern des Clusters. Dazu gehört etwa, Kooperationen anzuregen, Fortbildungsangebote zu erarbeiten und den Austausch rund um aktuelle Trends in der Mobilität zu fördern.

Kleine und mittelständische Unternehmen – kurz KMUs – seien ein Aushängeschild der Region, erklärt Manfred Meise, Vorstandsvorsitzender des Clusters Automotive Nordwest und des Dachverbandes Automotive Nord. Gerade KMUs seien innovativ, hätten aber oftmals Probleme, ihre Produkte bekannt zu machen und damit Gewinn zu erwirtschaften. „Deswegen unterstützen wir sie und vermitteln unter anderem Ansprechpartner“, sagt Geier.

Auch global soll die Region besser ins Gespräch gebracht werden. „Unsere Infrastruktur, Produkte und Ideen, das ist nicht nur für Deutschland interessant“, sagt Meise.

Daher wurde im Februar dieses Jahres der Dachverband Automotive Nord gegründet. Ihm gehören zurzeit vier regionale Automotive-Cluster (Automotive Nordwest, „autOS“, ITS Automotive Nord und Kompetenzzentrum Automotive Ems-Achse), drei Landesorganisationen der Unternehmerverbände (Bremen, Niedersachsen sowie Hamburg/Schleswig-Holstein) und die Bundesländer Bremen und Niedersachsen an. „Wir möchten zeigen, dass, wenn es um Autos geht, nicht nur im Süden die Musik spielt“, erklärt Meise. Nicht nur von der Infrastruktur her sieht der Vorstandsvorsitzende die Region gut aufgestellt. Rund 250 000 Menschen sind allein in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen in der Automobilindustrie beschäftigt. Die Branche sei einer der größten Arbeitgeber in der Region.

Eine große Herausforderung bleibt nach wie vor die E-Mobilität. Um die Vorteile der guten Infrastruktur zu nutzen, „müssen wir noch besser miteinander kommunizieren, das ist auch das Ziel des Clusters“, sagt Meise. Um den Norden als Standort stärker zu profilieren und die Unternehmen der Branche weiter für den globalen Wettbewerb zu wappnen, bündeln regionale Wirtschaftsverbände – auch aus Hamburg – und die beiden Bundesländer Bremen und Niedersachsen bei Automotive Nord ihre Kräfte.

Synergien nutzen und Kommunikation fördern gilt auch bei der Standortwahl des Clusters. Seit dem 1. Juni ist die Geschäftsstelle von Automotive Nordwest in Delmenhorst unter einem Dach mit der Metropolregion Nordwest. Geleitet wird sie von Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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