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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Gute Spargelernte in Niedersachsen

20.07.2013

Hannover /Wiesbaden Entgegen dem bundesweiten Minus-Trend haben die Spargelbauern in Niedersachsen in diesem Jahr zehn Prozent mehr geerntet als noch 2012. Dies teilte der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) am Freitag in Hannover mit. 23 700 Tonnen Spargel wurden demnach 2013 in Niedersachsen gestochen.

Den erstaunlich hohen prozentualen Zuwachs bei der Ernte, trotz der schwierigen Witterungsverhältnisse im Frühjahr, erklärte Georg Keckl von der LSKN mit der schlechten Ernte im vergangenen Jahr. „2012 hatten wir extrem kalte Böden bis in den April hinein, weshalb die Qualität anfänglich sehr schlecht war und eine große Menge Ausschuss produziert wurde.“

Dieses Jahr jedoch hätten viele Spargelbauern ein bis zwei Wochen über den Stichtag 24. Juni hinaus geerntet. Das habe eine anfangs schlechte Ernte im Frühling ausgeglichen.

Dazu komme, dass die Anbaufläche in Niedersachsen ausgeweitet wurde. Insgesamt wachse der Spargel nun auf 4300 Hektar. Damit hat Niedersachsen die größte Anbaufläche im Vergleich der Bundesländer.

Die Preise seien 2013 allerdings deutlich höher gewesen als in den vergangenen Jahren, sagte Dieter Weber von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die Ernte sei erst spät gestartet und die ersten Erträge relativ knapp gewesen.

Die Erdbeerernte ist laut LSKN in diesem Jahr allerdings schlechter ausgefallen als im vergangenen Jahr, obwohl auch dort die Anbaufläche um 4,5 Prozent vergrößert wurde. Mit voraussichtlich 41 000 Tonnen gab es ein Minus von 3,4 Prozent.

Bundesweit ergibt sich folgendes Bild: Nach ersten Ergebnissen könnten die Landwirte im Vergleich zum Vorjahr etwa zwei Prozent weniger Spargel und rund drei Prozent weniger Erdbeeren im Freiland eingefahren haben, schätzt das Statistische Bundesamt Destatis.

„Ursache waren sowohl bei Spargel als auch bei Erdbeeren ungünstige Witterungsbedingungen“, hieß es bei den Statistik-Experten. Unter anderem sei der Mai zu kalt gewesen, auch der Regen im Juni habe die Pläne der Bauern durchkreuzt.

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