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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Ihk-Umfrage: Gute Stimmung in regionaler Wirtschaft

13.01.2017

Oldenburg Die Wirtschaft im Oldenburger Land geht mit Optimismus ins Jahr 2017. Wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen der Konjunkturumfrage der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) hervorgeht, bewerteten fast 40 Prozent der rund 500 befragten Unternehmen ihre aktuelle Lage als gut, nur elf Prozent als schlecht. Der IHK-Konjunkturklimaindex, Stimmungsbarometer der regionalen Wirtschaft, stieg um 2,8 Punkte auf 111,9 Punkte.

„Die oldenburgische Wirtschaft hat zum Jahresende 2016 einmal mehr ihre robuste Verfassung unterstrichen“, meinte Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Oldenburgischen IHK. Weder das Brexit-Votum im Juni noch der Ausgang der US-Wahl im November hätten die gute Stimmung kippen können. Wirtschaftlich gesehen habe es einen „überzeugenden Jahresabschluss“ gegeben.

Besonders gut sei die Stimmung im Baugewerbe, im Großhandel und im Dienstleistungsgewerbe, hieß es bei der Kammer. Während das Baugewerbe weiter von den niedrigen Zinsen profitiere und über eine sehr gute Auftragslage berichtete, meldete der Großhandel eine erhöhte Nachfrage im Schlussquartal, zu der auch das Ausland maßgeblich beigetragen hätte. Auch im Dienstleistungsgewerbe seien Auftrags- und Umsatzlage weiterhin gut. Dies gelte besonders für Medienwirtschaft, IT-Unternehmen, Immobilienwirtschaft sowie Architektur- und Ingenieurbüros.

Etwas verhaltener haben nach IHK-Angaben Einzelhandel, Industrie und Verkehrsgewerbe die aktuelle Lage beurteilt. Viele Industrieunternehmen hätten demnach von merklich gefallenen Auftragseingängen, insbesondere aus dem Ausland, berichtet. Im stationären Einzelhandel habe das Weihnachtsgeschäft in einzelnen Sparten nicht alle Erwartungen erfüllt. Und im Verkehrsgewerbe hätten Mautdiskussion, steigende Dieselpreise und ein erhöhter Mindestlohn etwas auf die Stimmung gedrückt.

„Angesichts der insgesamt guten Stimmung starten die mittelständischen Unternehmen im Oldenburger Land gut ins neue Jahr“, sagte Peters. Zu verdanken sei dies vor allem der anhaltend soliden Binnennachfrage, zu der sich die Hoffnung auf eine zumindest moderate Erholung der Auslandsmärkte geselle. Wie aus der IHK-Umfrage hervorgeht, erwartet ein Drittel der exportorientierten Unternehmen eine Zunahme des Exportgeschäfts, die Hälfte geht von einer gleichbleibenden Ausfuhr aus.

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„Allerdings darf man nicht die erheblichen politischen Risiken dies- und jenseits des Atlantiks aus den Augen verlieren“, warnte Peters. Er verwies etwa auf die anstehenden Wahlen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich sowie den noch unklaren handelspolitischen Kurs der USA. Wirtschaftlich gesehen größtes Risiko in der Region bleibe indes der Fachkräftemangel.

Bei der Kammer geht man dennoch von einer leichten Zunahme der Beschäftigung in den nächsten Monaten aus. Auch die Investitionstätigkeit dürfte sich weiter verfestigen.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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