Gute Kundenberatung und ein noch besseres Verhältnis zu den Westerstedern, die ihm ihre Autos zur Reparatur anvertrauen, sind für Finn Stamma das, was ihm in seinem Beruf am meisten Spaß machen. Seit Januar ist der 39-Jährige bei der Firma Mercedes Rosier verantwortlich für die technischen Leitung. „Ich bin sozusagen Verbindungsglied zwischen Kunde und Fahrzeug“, erklärt er. „Es ist mir sehr wichtig, auf ihre Bedürfnisse einzugehen.“
Vor 22 Jahren hat Stamma in Oldenburg den Beruf des Kfz-Mechanikers gelernt. Geboren wurde er in Norwegen, wo seine Eltern sich einen Autohandel und eine -werkstatt aufgebaut hatten. Nach drei Jahren kehrten sie jedoch zurück nach Deutschland.
Dennoch fühlt sich der zweifache Vater von zwei Söhnen dem skandinavischen Land eng verbunden. „So oft es geht telefoniere ich mit Freunden und Bekannten in Norwegen“, berichtet der Kfz-Servicetechniker. Ihren Urlaub verbringt die Familie Stamma ebenso häufig wie regelmäßig hier. „Meine Frau besucht sogar einen Sprachkurs“, berichtet Stamma lachend.
„Natürlich könnte ich mir sogar vorstellen, irgendwann dort zu arbeiten“, sagt der 39-Jährige. Veränderungen hat er in seinem Berufsleben indes schon mehrfach durchgemacht. „Das war mir immer sehr wichtig“, betont er. „So konnte ich viele Erfahrungen sammeln, die dem hiesigen Betrieb zugute kommen.“
Und wenn er sich einmal nicht um die großen und kleinen Blessuren der Kundenautos kümmert, fährt er gerne mit dem Kanu „die Hunte rauf und runter“. Das könnte er auch in Australien tun. Ein Land, das er unbedingt noch besuchen möchte – vielleicht ja sogar als Kfz-Spezialist. eic
Finn Stamma
Kfz-Servicetechniker
