• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 40 Minuten.

Corona-Liveblog für den Nordwesten
Teil-Lockdown wird bis Mitte Januar verlängert

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Akustik: Guter Ton für Autobranche

19.04.2013

Oldenburg Die Autoindustrie hat mehr mit Akustik zu tun, als gemeinhin bekannt sein dürfte – und es gibt zwischen Hörforschern einerseits sowie Autoherstellern und Zulieferern in der Region andererseits zahlreiche Kooperationsansätze. Das wurde am Donnerstag bei einer Veranstaltung des Clusters „Automotive Nordwest“ mit Wissenschaftlern der Fraunhofer-Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (IDMT) im „Haus des Hörens“ in Oldenburg deutlich.

Die Hörforschung setze bei zahlreichen Stellen im Entwicklungs- und Produktionsprozess in Automotive-Branchen an, erläuterten Clustermanager Matthias Brucke und der stellvertretende IDMT-Projektgruppenleiter, Dr. Jens-E. Appell, am Rande der Veranstaltung. Dies beginne etwa bei der Entwicklung des „Sounds“ von Autotüren. Eine Mercedes-Tür klinge völlig anders als die eines Volkswagens. Zudem verrieten Geräusche im Produktionsprozess, ob Maschinen buchstäblich nicht rund liefen und Qualitätseinbußen oder ein Ausfall bevorstünden. Und schließlich sei auch der Lärm am Arbeitsplatz und die Auswirkung auf Kommunikation und Gesundheit wichtige Punkte.

Deutlich wurde: Die Hörforschung bietet hier Studien und Lösungen. Moderne Software könne Hunderte Testpersonen ersetzen. Treffen wie diese mit „Automotive Nordwest“ zeigten, wo Bedarf sei, meinte Appell.

Die Bedeutung der Autoindustrie und ihrer Zulieferer werde leicht unterschätzt, meinte Brucke. Dabei böten sie im Nordwesten 50 000 Arbeitsplätze im Raum zwischen Bremen (Daimler), Emden und Osnabrück (VW). Ziel des Clusters sei es, die „Akteure zusammenzubringen“. In Oldenburg werde bereits seit 20 Jahren – in mittlerweile mehreren Hochschulen, Projektgruppen und Firmen – auch intensiv zur Hörtechnik und Bedarf von Hörgeschädigten und Unternehmen geforscht, wie Appell deutlich machte. Der ganze Bereich prosperiere sehr stark, vor allem auch durch den Schub, den es 2012 mit dem „Deutschen Zukunftspreis“ gab. Seit 2008 besteht die IDMT-Projektgruppe (Leitung: Professor Birger Kollmeier).

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2040
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.