Hude - Das „Moonlight-Shopping“, das der Gewerbe- und Verkehrsverein im vergangenen Dezember in den Mittelpunkt seiner Weihnachtsaktion gestellt hatte, bleibt ein einmaliges Intermezzo. In diesem Jahr soll wieder der „Lichterabend“ stattfinden. Das teilte Vorsitzender Andreas Otte als ein Ergebnis der Jahreshauptversammlung mit, an der etwa 30 Mitglieder teilgenommen haben. Ob der Lichterabend wieder am zweiten Adventswochenende stattfindet, wurde offen gelassen. Über Termin und Inhalte soll sich ein Arbeitskreis Gedanken machen, der „zur Ideenfindung“ gebildet wurde. Weitere Mitstreiter sind in dem Arbeitskreis willkommen.

Besonderen Lichterglanz will der GuV durch eine neue Weihnachtsbeleuchtung schaffen. Die Investition könne indes nur mit einem Zuschuss der Gemeinde Hude finanziert werden, sagte Otte. Über einen entsprechenden Antrag des Vereins ist noch nicht entschieden worden. In diesem Zusammenhang dankte der Vorstand Peter Burgdorf, der in den vergangenen Jahren die mit Lichterketten dekorierten Tannenbäume aufgestellt hatte.

Die Gewerbeschau war ebenfalls Thema: Auf Anregung des Vorstands wurde beschlossen, auch hier einen Arbeitskreis einzuberufen, dem Vertreter des Handels, des Handwerks und des Dienstleistungsgewerbes angehören sollen. Das Gremium soll im Laufe des Jahres einen Termin für die nächste Gewerbeschau erarbeiten und mit den organisatorischen Vorbereitungen beginnen.

Vorstandswahlen standen diesmal nicht an. Einzige personelle Veränderung ist ein Wechsel im Amt der Kassenprüfer: Ralf Jäger folgt auf Franz-Herbert Bunjor.

Vorsitzender Andreas Otte berichtete den Mitgliedern über die monatlichen Vorstandstreffen und die intensiven Gespräche mit Politik und Verwaltung. Dabei seien die Tunnelproblematik an der K 226, die Schaffung von Gewerbe- und Wohnbauflächen sowie die (vorerst abgewendeten) Steuererhöhungen Themen gewesen.


Im Anschluss an die Versammlung stellte sich der Wirtschaftsförderer der Gemeinde Hude, Roland Arndt, den Fragen aus der Runde, die sich im Wesentlichen auf die vom Gewerbe- und Verkehrsverein als dringend notwendig erachtete Ausweisung von ortsnahen Gewerbeflächen konzentrierten. Arndt verwies dabei auf die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 88 „Gewerbegebiet nördlich der Straße Am Bahndamm“. Läuft alles nach Plan, könne die Erschließung des rund 3,5 Hektar großen Areals Ende 2013 abgeschlossen sein.