HAARENTOR - HAARENTOR - Das Ökozentrum am Uhlhornsweg bekommt Zuwachs. Der Biomarkt von Rita Koopmann soll erweitert werden, und da innerhalb des Gebäudes kein Platz mehr ist, wird angebaut. Gestern begannen die Bauarbeiten auf der bisherigen Freifläche zum Uhlhornsweg.
Rund 210 Quadratmeter groß und mit einer markanten Stahl-Glas-Fassade versehen wird die Erweiterung, die die Optik des architektonisch so interessanten Ökozentrums allerdings verändert. Da aber die neue Fläche für den Bestand des Bio-Frischmarktes existenziell notwendig ist, gab man im Bauamt recht schnell grünes Licht für das Vorhaben. „Die Frage war, ob wir den Laden erhalten möchten oder nicht?“, sagte Stadtbaurat Dr. Frank Pantel zu kritischen Äußerungen („unmögliches Ding“) von Ratspolitikern. „Ich denke, der Anbau ist im Rahmen der Möglichkeiten recht gut gestaltet worden.“
Wie Architekt Siegfried Moritz gegenüber der NWZ erklärte, habe auch er sich zunächst schwer getan mit den Ausbauplänen. Doch nun sei ein Kompromiss gefunden. „Die Glasfassade nimmt die Gestaltung des Ökozentrums auf“, sagte er. „Und zusätzlich werden die Glasfronten künstlerisch gestaltet und mit den Darstellungen einen direkten Bezug zum Inneren des Geschäfts aufweisen.“ Siegfried Moritz kündigte an, dass die Bauarbeiten bereits Ende September abgeschlossen sein sollen.
Damit die Arbeiten aber überhaupt beginnen können, mussten vorab drei Bäume vor dem Ökozentrum gefällt werden. „Ökologisch wertfrei – oder wie ist das zu verstehen?“, ärgerte sich daraufhin eine NWZ -Leserin und befürchtet nun noch weitere Fällungen hinter dem Gebäude. Das steht allerdings nicht zu erwarten: „Für die drei gefällten Bäume werden 13 neue gepflanzt in unmittelbarer Nähe – und die sind nicht ganz klein“, erklärte Moritz gestern.
