Sie ist waschechte Friesoytherin, fühlt sich in der Hansestadt an der Soeste pudelwohl und feiert in Kürze ihren 37. Geburtstag. „Das Datum dürfen Sie aber nicht veröffentlichen, sonst steht hier das Telefon nicht mehr still“, sagt Sabine Winnat. Seit nunmehr vier Jahren ist die gelernte Bürokauffrau als so genannte Mühlenwirtin im Kulturzentrum „Alte Wassermühle“ aktiv und hat derzeit alle Hände voll zu tun.

Vor wenigen Minuten hat sie eine Kaffeetafel für die Teilnehmer des ADAC-Seminars (siehe Bericht oben) liebevoll gedeckt und hat derweil schon wieder andere Aufgaben zu erledigen. Im Büro hinter der Theke koordiniert sie die Fülle der Veranstaltungen, die die Wassermühle zu einem echten Publikumsmagneten der Stadt gemacht haben. Eigentlich arbeitet Winnat fünf Tage in der Woche, doch in letzter Zeit vergeht kaum ein Tag, an dem es in der Mühle nichts zu tun gibt. Noch gut in Erinnerung hat Winnat den vergangenen Freitag. Um 18 Uhr wurde in der Mühle ein großes Abendbüfett gegeben, nachdem Bürgermeister Johann Wimberg und sein Amtskollege Dariusz Bekisz die Städtepartnerschaft zwischen Friesoythe und Swiebodzin feierlich besiegelt hatten. Es war ein schöner internationaler Abend, bei dem es zum Abschluss auch den einen oder anderen polnischen Wodka gab.

Winnat ist für den Mühlenverein längst zu einem Mädchen für alles geworden. Neben der Gastronomie blockt sie Veranstaltungen für Festivals und vieles mehr und bleibt dabei immer ruhig und freundlich.

Ihre Hobbys haben mit Mobilität zu tun. Sie fahrt gerne Rad, skatet und setzt sich mit Vorliebe auch mal aufs Motorrad um die Umgebung zu erkunden.bon

Sabine Winnat


Mühlenwirtin