Heide/Delmenhorst - Lange musste Heinz-Peter Häger auf Antwort warten – jetzt hat er Post bekommen aus dem Bundesverkehrsministerium: Die Reaktion auf sein Schreiben von Ende Mai, in dem der SPD-Ratsherr noch einmal Argumente für die von ihm favorisierte östliche Umfahrung Delmenhorsts dargelegt hatte, dürfte den SPD-Ratsherrn allerdings wenig erbauen.
Denn auf zwei Seiten geht der Ministerialreferent Thomas Mellmann gar nicht auf Hägers Argumente ein, sondern erklärt zunächst ausführlich den Ablauf des Raumordnungsverfahrens und verweist auf die Zuständigkeit des Landes und seiner Behörden. Im Verfahren würden „alle sinnvollen Planalternativen nach einheitlichen und transparenten Kriterien unter Beteiligung der Öffentlichkeit geprüft, auf ihre Raumverträglichkeit hin beurteilt und vergleichend bewertet“, erklärt der Referent und bittet Häger, im Rahmen des Verfahrens seine Argumente vorzutragen.
Häger selbst zeigte sich gegenüber der NWZ enttäuscht. Das Schreiben enthalte nichts Konkretes, außer bereits bekannte Fakten. Dass der Inhalt aussage, der Bund habe mit der Planung nichts zu tun, verwundere ihn, so Häger.
