„Keine Kosten durch Hafenkran an der Kaje“, Ð  vom 16. August

„Zur Erinnerung: Ganz so selbstlos wie Herr Janssen den Kauf des Hafenkrans im Jahr 2007 nun darstellt, ist es nicht gewesen. In der seinerzeit sehr kontrovers geführten Diskussion hatte Herr Janssen versucht, den zum Spottpreis erworbenen Kran der Stadt als Schenkung anzubieten. Diese musste ablehnen, da die Kommunalaufsicht der Stadt, in Bezug auf den Nicolaibrunnen ausdrücklich untersagte, zukünftige Stiftungen mit Folgekosten anzunehmen (NWZ vom 14. März 2007). Noch im Januar 2007 hatte Herr Janssen zugesagt: „Die Kosten für Unterhaltung- und Sicherungsmaßnahmen werde ich … persönlich übernehmen … Im Frühjahr werde der Kran einen neuen Anstrich bekommen.“ (NWZ vom 11. Januar 2007).

Wenn nicht bald etwas in Sachen Konservierung passiert, wird der schöne Kran zum Sanierungsfall. Den Bürgern nur die Schönwetterseite des Krans zu zeigen – dies wurde wohl bei der letzten Bewegung vergessen – reicht nicht aus.

Stattdessen schwimmt schon der nächste von Herrn Janssen erworbene, sanierungsbedürftige Schrott im Hafen.“

Rüdiger Weber, Elsfleth