Wenn die Schulleiterin der Grundschule Habbrügge nicht dort heiratet, wo sie arbeitet, dann kommen die Falkenburger und Habbrügger eben nach Hude. So geschehen am Sonnabend an der Klosterruine. In der dortigen Remise gaben sich Christine Büsselmann und Bernd Pospiech-Büsselmann das Jawort. Und als das frisch vermählte Paar, angeführt vom Blumen streuenden Töchterchen Hannah, die Außenstelle des Standesamtes verließ, standen dort 20 Grundschüler samt einiger Eltern und Lehrerinnen Spalier. „Es wären noch viel mehr gekommen“, verriet Angela Hillen der sichtlich überraschten Schulleiterin. „Ganz viele mussten aber Fußball spielen.“ Der Freude von Christine Büsselmann tat das keinen Abbruch. Nach dem Mittagessen mit Familie in Hude ging’s zur Wildnisschule auf der Großen Höhe. An der Arbeitsstätte des Ehemanns wurde die Kaffeetafel gedeckt.
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Notfalls passt auch Kuchen in die Dosen, die Bäckermeister Norbert Stubbemann den jüngst eingeschulten 68 Erstklässlern gestiftet hat. Eigentlich sollen da aber gesunde Sachen zum Frühstück rein. Den Anfang hat Stubbemann, der damit die Bemühungen des Fördervereins um ein abwechslungsreiches Frühstück unterstützt, selbst gemacht: mit Brötchen aus der eigenen Backstube. Der neu besetzte Fördervereinsvorstand dankte durch die neue zweite Vorsitzende Viktoria Brauner und den neuen Kassenwart Jens Griep-Raming.
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Jede Menge gesunde Salate hatte auch Vorsitzende Ursula Ruhm mit ihrem Team beim Grillen der Arbeiterwohlfahrt Schönemoor auf den Tisch gebracht. Vor allem aber gab es selbstverständlich Würstchen und Fleisch. Die Veranstaltung hat mittlerweile einen festen Platz im Kalender. Auch diesmal wurde in der Begegnungsstätte in Horst der Tisch gedeckt. Zahlreiche AWo-Mitglieder und Freunde waren der Einladung zu dem zünftigen Fest gefolgt. Auch die SPD-Ratsmitglieder Ursel Koß und Heinz-Peter Häger ließen es sich in großer Runde schmecken. Den Vorstand würde es freuen, wenn die noch größer würde und weitere Einwohner an den Veranstaltungen der AWo teilnehmen würden. Die Möglichkeit dazu besteht jeden Dienstag von 14.30 Uhr bis 17 Uhr in der Begegnungsstätte.
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Eine Stätte der Begegnung ist auch die Cyprian-und Corneliuskirche in Ganderkesee. Ausdruck dessen sind seit Sonntag zehn Kalligraphien von Prof. Nikolaus Harders (ovales Bild). In zehn Sprachen (Deutsch, Griechisch, Aramäisch („Das war am schwierigsten“), Latein, Polnisch, Tschechisch, Niederländisch, Französisch, Englisch und Dänisch) hat Harders das Vaterunser kunstvoll auf Papier gebracht. Und weitere sollen folgen. „Russisch ist in Arbeit“, verriet er. „Und es gibt viele weitere Sprachen . . .“ Harders’ Ziel ist es, die Säulen der Kirche mit den Kalligraphien zu verzieren. Bei einem Säulenumfang von 4,20 Meter und 42 Zentimeter breiten Tafeln könnte die erste von vier Säulen schon bestückt werden. Harders: „Das ist für Einheimische interessant, die in fremden
Sprachen das bekannte Gebet wiederfinden und für Fremde, die das Vaterunser in ihrer Muttersprache vorfinden.“
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Reden wurden am Sonnabend in Bookholzberg viele gehalten. Grund war vor allem die Feierstunde zum einjährigen Bestehen des DRK-Seniorenzentrums an der Ellerbäke und der vollzogene Umzug der DRK-Sozialstation von Hude nach Bookholzberg. Aber auch einige Dienstjubiläen galt es zu feiern. So wurde beim Festakt am Vormittag Roland Schepker für zehn Jahre an der Spitze der Sozialstation vom Kreisvorsitzenden Gerold Sprung und vom Kreisgeschäftsführer Jürgen Vosteen geehrt. Am Nachmittag dann war es Schepker selbst, der zwei weitere Ehrungen vornahm: Gerti Petrovic und Astrid Rudolph erhielten einen dicken Blumenstrauß von ihrem Chef. Beide kümmern sich seit zehn Jahren um die Pflege in den eigenen vier Wänden.
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Schon vor der Ehrung war es im Festzelt auf dem Hof des Seniorenzentrums zu wahren Engpässen gekommen. Kaum hatte das Sommerfest so richtig begonnen, da waren auch schon die Kaffeetassen aus. Und auch Sitzplätze waren im Zelt kaum mehr zu bekommen, so viele Bewohner und Gäste waren gekommen. Sogar der Drehorgelspieler und das Jugendrotkreuz räumten ihre Plätze, und Mitarbeiter schafften auch noch Tisch und Stühle aus dem Besprechungsraum der Sozialstation vors Zelt. So konnten noch ein paar Besucher mehr das Programm des Shanty-Chors Hude nicht nur hören, sondern auch sehen.
