HALENHORST - Es war ein heißer Frühlingstag mit Sonne pur, als Irma (82) und Hans Asche (87) am 23. Mai 1950 den Bund der Ehe eingingen. Das war vor 60 Jahren und gut kann sich das Jubelpaar an den wohl wichtigsten und schönsten Tag im Leben erinnern.
Am Sonntag wollen Irma und Hans Asche im engsten Familienkreis nun ihre Diamantene Hochzeit feiern. Und, die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass es wieder ein schöner Frühlingstag wird.
Wenngleich sich das eine oder andere Wehwehchen eingestellt hat, sind Irma und Hans Asche guter Dinge.
Während eines Tanzabends im November 1946 trafen sich der gebürtige Halenhorster und die aus Littel stammende Irma Wulf erstmals. Als der Jubelbräutigam daran zurückdenkt, steht ihm noch heute ins Gesicht geschrieben, dass der Funke zwischen den beiden sofort übersprang.
Bis zur Verlobung am 6. März 1949 vergingen knapp drei Jahre. Die Hochzeitsglocken läuteten dann in der St. Marienkirche in Großenkneten am 23. Mai 1950. Mit der Kutsche fuhr das Brautpaar von Halenhorst nach Großenkneten. Die Trauung nahm Pastor Gerhard Wintermann vor.
Aus der Ehe stammen Tochter Rita und Sohn Hanfried, der heute mit seiner Ehefrau Gabriele auf dem Hof in Halenhorst lebt.
Seinen landwirtschaftlichen Betrieb übergab Hans Asche 1988 an seinen Sohn, 2005 wurde die Landwirtschaft aufgegeben und die Flächen verpachtet. Eine Freude war es für den Bräutigam aber immer, die Zuchtbullen auf dem Hof zu betreuen und nach dem Rechten zu schauen. Daneben war Hans Asche lange Jahre im Milchkontrollverein, in der Viehverwertung und im Landvolk maßgeblich beteiligt. Beide waren im Gesangverein „Frisch auf“ Halenhorst aktiv.
Am Sonntag wird sich alles wie vor 60 Jahren um das Jubelpaar drehen, denn das Fest der Diamantenen Hochzeit ist keine Selbstverständlichkeit und eine ausgiebige Familienfeier wert.
