Barßel - Wer sich jetzt kopfüber in das Becken des Hallenbades Barßel stürzen möchte, sollte es lieber lassen. Es könnte ein harter Aufprall werden, denn das 25 mal zehn Meter große Schwimmbecken führt derzeit kein Wasser. Grund sind Wartungsarbeiten im Bad, die noch bis zum 23. Juni anhalten.

Wenn das Schwimmbad wieder geöffnet ist, wird nicht nur der Sprungturm, sondern auch sämtliche anderen Einrichtungen in neuem Glanz erstrahlen. Dafür sorgen die Mitarbeiter des Bauhofes sowie die Schwimmmeister Horst Nicolai und Ralf Deeken. Um die Arbeiten im Becken zu absolvieren, musste es erst einmal trocken gelegt werden. Rund 1000 Kubikmeter Wasser wurden abgepumpt. Anschließend war es möglich, die schadhaften Fliesen auszubessern oder Fugarbeiten am Beckenboden vorzunehmen. Auch beschäftigte sich das Renovierungsteam intensiv mit Maler- und Lackierarbeiten.

Im vergangenen Jahr kamen rund 44 000 Besucher in das Bad. Damit hielten sich die Badefreunde gegenüber dem Vorjahr konstant. Auch die Sauna, die für mehrere Wochen geschlossen war, wird wieder ihre Türen öffnen. Im Rahmen der energetischen Maßnahmen wurde bereits im vergangenen Jahr die Fensterfront erneuert, ebenso die gesamte Lüftungsanlage. Außerdem wurde die Chloranlage auf den neusten Stand gebracht. Für Menschen im Rollstuhl hat die Gemeinde zwei Duschrollstühle für Damen und Herren angeschafft. Am Beckenrand befindet sich zudem ein Lifter.

Vor 36 Jahren gehörte das Hallenbad in Barßel zu den modernsten Schwimmstätten im Landkreis. Nach wie vor hat das kühle Nass im Schul- und Sportzentrum nichts von seiner Attraktivität verloren. Sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen, wird das Becken wieder mit Wasser gefüllt. Vier Tage dauert diese Prozedur. Anschließend wird das Chlor hinzugegeben, und Ende Juni können sich die Besucher wieder auf Badespaß freuen.