HALSBEK - HALSBEK - In einer weiteren Informationsveranstaltung zum Bau der geplanten Küstenautobahn hat Landrat Jörg Bensberg am Montag Abend bei Grünjes in Halsbek zu möglichen Auswirkungen Stellung genommen. Vor rund 130 interessierten Zuhörern, die einer Einladung des Ortsbürgervereins Halsbek gefolgt waren, ging Bensberg im Beisein von Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß auch auf mögliche Abstände ein, die die Trasse zum Dorf Halsbek haben könne – immer vorausgesetzt, die Planer entscheiden sich am Ende tatsächlich für die nördliche Variante und nicht für einen ganz anderen Streckenverlauf.

Einwohner aus Neuengland, die vom Autobahnbau besonders betroffen wären, äußerten erneut ihren Unmut über das Autobahnvorhaben. Zugleich warnten sie vor der ihrer Ansicht nach unnötigen Zerstörung einer intakten Landschaft.

Aus der Sicht der Landwirtschaft beschrieb der Geschäftsführer des Ammerländer Landvolkverbands, Dr. Simon Habben, die Situation. Auf die Landwirte komme im Falle eines Autobahnbaus ein neues Flurbereinigungsverfahren zu, das allerdings kostenfrei sei.

Ortsbürgervereins-Vorsitzender Uwe Hamjediers wies darauf hin, dass Einwände gegen die A 22 bei der Stadt Westerstede abgegeben werden könnten.