• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Handel: Norddeutsche Firmen in Sorge

11.11.2020

Hamburg /Bremen /Oldenburg /Emden Fast zwei Drittel der norddeutschen Firmen mit engen Verbindungen nach Großbritannien befürchten laut einer Umfrage eine Verschlechterung ihrer Geschäfte im Falle eines harten Brexits. Sollte es aber doch noch zum Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der Europäischen Union kommen, sinke diese Zahl auf 14 Prozent, teilte die IHK Nord am Dienstag mit.

Sie hatte im Oktober 571 Firmen befragt. Zur IHK Nord gehören auch die Industrie- und Handelskammern im Nordwesten in Oldenburg, Emden, Bremen und Osnabrück.

Weiterhin laufen Gespräche zur Regelung der Beziehungen nach dem erfolgten EU-Austritt der Briten. Allerdings droht allmählich die Zeit für ein rechtzeitiges Vertragswerk noch vor dem Jahreswechsel abzulaufen.

Generell fühlten sich 49 Prozent der Befragten gut oder sehr gut auf den Brexit vorbereitet, wie die Umfrage ergab. Es gibt teils sehr enge Bindungen, etwa im Flugzeugbau.

„Die im Vereinigten Königreich aktiven Unternehmen aus dem norddeutschen Raum brauchen für ihre Investitionen und Geschäftsaktivitäten langfristige Rechtssicherheit und möglichst wenig neue Bürokratie“, forderte die IHK-Nord-Vorsitzende Janina Marahrens-Hashagen.

Denn das größte Risiko für die Geschäfte sind nach Ansicht von 83 Prozent der Befragten zusätzliche Handelsbeschränkungen. Danach folgten Rechtsunsicherheiten (39 Prozent), Wechselkursschwankungen (38 Prozent), eine sinkende Nachfrage (35 Prozent) und regulatorische Unterschiede (33 Prozent). Entsprechend wünschen sich 85 Prozent der Befragten mit Blick auf die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen einen freien Warenverkehr. 83 Prozent plädierten dafür, die zusätzliche Bürokratie nach dem Brexit gering zu halten. 51 Prozent forderten eine zügige Umsetzung der finalen Ergebnisse der Brexit-Verhandlungen. Einen freien Kapitalverkehr verlangten den Angaben zufolge 45 Prozent der Unternehmen, 44 Prozent eine weitere Gewährleistung der Personenfreizügigkeit.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.
DIE WIRTSCHAFT

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.