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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Maritimes: Deutsche Schifffahrt berappelt sich

27.02.2020

Hamburg /Leer Die deutsche Handelsflotte ist im vergangenen Jahr weiter zurückgefallen und hat ihre sei Jahrzehnten führende Position im Containerverkehr an China verloren. „Dass China uns hier überholen würde, war abzusehen“, sagte Alfred Hartmann aus Leer, Präsident des Verbandes Deutscher Reeder (VDR), am Mittwoch in Hamburg. Das sei zum einen eine Spätfolge der langen Krise nach 2009, zum anderen sei China heute die größte Handelsnation und setze auf sehr große Schiffe.

Die deutsche Handelsflotte hat seit einigen Jahren rund ein Drittel weniger Schiffe und ist damit wieder auf dem Stand von 2008. Allerdings sind die Schiffe im Durchschnitt größer als damals, sodass die Tonnage deutlich höher ist. Auch der seewärtige Handel hat weltweit seit 2008 um mehr als ein Drittel auf elf Milliarden Tonnen zugelegt.

Ende 2019 umfasste die Handelsflotte 2140 Schiffe mit 52,8 Millionen BRZ, das sind 184 Schiffe oder 4,7 Millionen BRZ weniger als im Jahr zuvor. Insgesamt kontrollieren deutsche Reeder 4,9 Prozent der Schifffahrt und liegen damit auf Rang fünf.

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Die Ausbreitung des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 bringt die Lieferketten durcheinander und bremst die internationale Schifffahrt. Die genauen Auswirkungen seien noch offen und würden teilweise durch die ohnehin üblichen Ferien zum chinesischen Neujahrsfest überdeckt, hieß es beim Verband. Die Charterraten für Massengutschiffe seien teilweise um 30 bis 40 Prozent oder noch mehr zurückgegangen, je nach Schiff, Ladung und Fahrtgebiet. Zudem stocke die Be- und Entladung von Containerschiffen.

Durch die Krisenjahre wurde auch die Zahl der Reedereien dezimiert; mittlerweile sind es noch 316 Betriebe in den fünf Küstenländern. Davon haben 80 Prozent weniger als zehn Schiffe.

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