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Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut
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Aktualisiert vor 9 Minuten.

Entscheidung Der Verteidigungsministerin
Segelschulschiff „Gorch Fock“ wird fertig gebaut

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wo entstehen weitere Windräder?

01.02.2019

Hamburg Beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg laufen die Planungen für die weitere Entwicklung der Windenergie auf See auf Hochtouren. Am Donnerstag berieten Wirtschaftsverbände, Umweltschützer und andere Interessierte über den ersten Flächenentwicklungsplan (FEP) für die Windenergie auf Nord- und Ostsee. Bis zum 30. Juni soll der Plan fertig sein und festlegen, wo auf dem Meer sich künftig Windräder drehen werden. 26 Stellungnahmen sind im Rahmen des Verfahrens eingegangen.

Der Entwicklungsplan legt fest, wo die nächste Generation Windräder gebaut wird. Die neuen Flächen für Windparks liegen überwiegend dort, wo schon Windräder stehen und Anschlussmöglichkeiten an Konverterstationen gegeben sind, um den Strom an Land zu transportieren. Während die Industrie den Planungen weitgehend zustimmt, gibt es Bedenken bei den Naturschützern. Sie wollen in der Ostsee gar keine neuen Windparks ausweisen und sehen in der Nordsee mehrere der benannten Flächen kritisch.

Die Offshore-Windenergie ist in Deutschland eine Erfolgsgeschichte, zumindest technisch. In nur wenigen Jahren errichteten Energieversorger mehr als 1300 Windräder auf See mit einer Kapazität von 6,4 Gigawatt, das entspricht ungefähr sieben großen Kohle- oder Atomkraftwerken. Sie speisten im vergangenen Jahr 18,8 Terawattstunden Strom ins Netz, das bedeutet einen Anteil von 3,5 Prozent an der öffentlichen Stromversorgung. Für die Branche entstand eine eigene Struktur von Projektbüros, Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Versorgern, die den Betrieb der Anlagen sicherstellen. Sie beschäftigt rund 18 000 Menschen. In einigen Jahren könnten es 30 000 Arbeitnehmer sein, bei einer Wertschöpfung von rund 22 Milliarden Euro jährlich.

Auf der anderen Seite stehen hohe Kosten, die von den Verbrauchern über die Strompreise aufgebracht werden müssen. Die Windkraft aus dem Meer wird bei den jetzt laufenden Anlagen mit bis zu 19,4 Cent je Kilowattstunde gefördert. Den Stromkunden in Deutschland hat das die zweithöchsten Preise in Europa eingebracht. Rund ein Viertel des Strompreises entfällt auf die EEG-Umlage, mit der erneuerbare Energien gefördert werden. Doch der Strom aus dem Meer wird zunehmend billiger: Die Anlagen werden immer größer, leistungsfähiger und effektiver und kommen bei Zukunftsprojekten teilweise schon ohne öffentliche Förderung aus.

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