Dangast - Mit Hochdruck arbeiten die Baufirmen am Weltnaturerbe-Portal in Dangast, das am 28. Februar mit einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden soll. Sowohl im Gebäude als auch um das Gebäude herum arbeiten zahlreiche Handwerker für die verschiedenen Baugewerke parallel.
Es muss noch gepflastert werden, auch müssen Teile der Fassadenverkleidung ergänzt werden. Die Gerüste sollen aber bald verschwinden, kündigte Kurdirektor Johann Taddigs an. Sobald das Baufeld frei ist, wird auch die fehlende Pflasterung am Eingang und am Gebäude entlang ergänzt. Auch der Weg vom Deich hinunter vor das Gebäude soll schnellstmöglichst gepflastert werden. Wegen der Gerüste dort war das bislang noch nicht möglich.
Am Montag hatte die Baufirma, deren Gewerk das Pflastern ist, mit zahlreichen Fachkräften und Gerät die Arbeit aufgenommen. Priorität habe der Eingangsbereich, so Taddigs. Der Deich, der bislang noch Baustellenzufahrt war, wird bei der Gelegenheit mit angeglichen.
„Es sieht noch sehr nach Baustelle aus“, gab Kurdirektor Taddigs zu. Mittwoch sollen die Arbeiten im mittleren Geschoss abgeschlossen sein. Noch einige Tage wünscht sich der Kurdirektor trockenes und frostfreies Wetter. Er ist aber zuversichtlich, dass der Bau wie geplant am 28. Februar der Öffentlichkeit präsentiert werden kann.
Die Dämmung der Außenwand hat indes bei einigen Bürgern Skepsis hervorgerufen. Bei den Sturmfluten war ein Teil der Dämmung abgerissen. „Die Beseitigung der Sturmschäden ist abgeschlossen. Aufgrund des optischen Eindrucks, den die Sanierunsmaßnahmen bei einigen Bürgern hinterlassen haben, scheint es ratsam, möglichen Fragen offensiv, eindeutig und unmissverständlich zu begegnen“, hat MMW-Fraktionsvorsitzender Iko Chmielewski beantragt, das Thema bei der Sitzung des Betriebsausschusses am Donnerstag zu behandeln.
„Indem die Bauaufsicht die einzelnen Maßnahmen der ordnungsgemäßen Durchführung der Sanierung offenlegt und bestätigt, wird unnötigen Spekulationen die Substanz entzogen“, schreibt Chmielewski in einem Antrag an den Bürgermeister. Taddigs sieht dort keine Mängel, freilich fehlen dort noch einige Eckstücke. Diese Formstücke werden allerdings auch ganz zuletzt montiert, weiß Johann Taddigs.
