Dinklage - Neue Wege haben die Oberschule Dinklage und die teilnehmenden Betriebe beim jüngsten Handwerkertag, der wieder als Teil der „KURSIV-Lernpartnerschaft der Schule und der Kreishandwerkerschaft Vechta angeboten wurde, beschritten. Waren es sonst Firmen, die ihre Gewerke vorstellten, so besuchten diesmal die Schüler die Unternehmen.
Ei realistisches Bild
„Wir können Jugendlichen viel besser zeigen, wie die Arbeit in den Betrieben aussieht, und mit welchen Materialien beziehungsweise Werkzeugen wir täglich arbeiten,“ fasste Michael Ruhe (Autohaus Ruhe) die Entscheidung der Firmen zusammen. Auch Schulleiter Josef Kalvelage begrüßte den Vorstoß: „Unsere Schüler sollen die Luft in den Betrieben schnuppern, und die Realität vor Ort hautnah erfahren. Nur so können sie eine bewusste Entscheidung treffen.“
Einig zeigten sich alle Beteiligten, dass es bei Jugendlichen und Eltern noch großen Informationsbedarf mit Blick auf die Perspektiven gibt, die eine berufliche Ausbildung bietet. „Wer nach der Lehre den Techniker oder einen Meister anstrebt, hat in Sachen Berufserfahrung gegenüber einem Ingenieur ohne Berufsausbildung einen großen Vorteil bei der Jobsuche. Und auch finanziell sieht es für engagierte Meister und Techniker heute sehr gut aus“, erläuterte Franz Eberhard Arkenau (Metallbau Arkenau) den Wandel der Berufswelt sowie die Chancen einer dualen Ausbildung.
Rat und Hilfe
Zufrieden mit dem Interesse der Schüler zeigten sich die beteiligten Firmen. Ihre Vertreter unterstrichen, dass sie Schülern und Eltern auch außerhalb der Handwerkertage Rede und Antwort stehen, wenn es um Berufsperspektiven geht.
