HANNOVER - Die Tarifverhandlungen für die rund 36 000 Mitarbeiter der Diakonischen Werke in Niedersachsen sind gescheitert.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer hätten sich nicht auf Arbeitszeit und einen Sockelbetrag einigen können, teilte der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsen mit. Die Arbeitgeber boten unter anderem einen Sockelbetrag von 20 Euro und forderten eine Erhöhung der Arbeitszeit um eine halbe Stunde auf 39 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmer lehnten das Angebot als eine Minus-Runde ab, teilten die Mitarbeitervertretungen in den Diakonischen Werken in Niedersachsen (AG MAV) mit. Die Arbeitnehmer riefen die Schlichtung an.
Die Arbeitgeber verteidigten ihr Angebot. Mitarbeitervertretungen warfen den Arbeitgebern hingegen vor, die Diakonie zu einem Billiganbieter machen zu wollen.
