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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Statistik: Wo die Grundsteuer am teuersten ist

15.07.2019

Hannover /Baltrum /Vechta /Wilhelmshaven Bei der Grund- und Gewerbesteuer gibt es große Unterschiede zwischen den mehr als 900 niedersächsischen Städten und Gemeinden. Das geht aus einer neuen Veröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder für das Jahr 2018 hervor.

Wie das Statistische Landesamt in Hannover mitteilte, liegt die Spanne der Hebesätze bei der Gewerbesteuer in Niedersachsen zwischen 300 Prozent unter anderem in Steinfeld (Kreis Vechta) und Bokensdorf (Kreis Gifhorn) sowie 500 Prozent in Wathlingen (Kreis Celle). Die Landeshauptstadt Hannover nimmt mit 480 Prozent Rang zwei ein. Je höher der Hebesatz, desto stärker wird der Steuerzahler zur Kasse gebeten. Im Oldenburger Land und Ostfriesland fallen vergleichsweise hohe Gewerbesteuersätze mit 440 Prozent in Berne (Kreis Wesermarsch) und Firrel (Kreis Leer) sowie in der Stadt Oldenburg (439) an.

Die Grundsteuer A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft variierte zwischen 270 Prozent in Rühen (Kreis Gifhorn) und 650 Prozent in Damnatz (Kreis Lüchow-Dannenberg). Im Nordwesten ist die Grundsteuer A auf den Inseln Baltrum (600 Prozent) und Wangerooge (550) am höchsten. Am unteren Ende im Nordwesten rangieren u.a. Lohne (275 Prozent) sowie mit 280 Prozent Prinzhöfte und Groß Ippener (beide Kreis Oldenburg) sowie Vechta.

Die Grundsteuer B gilt für die meisten anderen Grundstücke. Hier war Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg am günstigsten mit 250 Prozent, unter anderem auf der Nordsee-Insel Baltrum, in Wilhelmshaven sowie in Hannover wird mit einem Hebesatz von 600 Prozent die höchste Grundsteuer fällig. Im Nordwesten sind die Grundsteuersätze in Lohne (275 Prozent), Vechta, Groß Ippener und Prinzhöfte (je 280 Prozent) am niedrigsten.

Mit der Festlegung der Hebesätze können die Kommunen die Höhe der ihnen zustehenden Gemeindesteuern beeinflussen. Nach den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts muss die Grundsteuer allerdings bis zum Jahresende neu geregelt sein. Die Hebesätze aller 11 055 deutschen Städte und Gemeinden für 2018 sind im Internet abrufbar.


  Hebesätze der deutschen Kommunen   http://dpaq.de/uhdxq 

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Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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