HANNOVER - Der Krankenkasse KKH-Allianz ist im vergangenen Jahr durch Abrechnungsbetrug ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Die Summe von rund 2,1 Millionen Euro sei der höchste Jahresschaden, den das Ermittlerteam der KKH-Allianz seit seiner Gründung vor zehn Jahren festgestellt habe, sagte der Vorstandschef Ingo Kailuweit. „Die Bilanz zeigt uns, dass sowohl die Ermittlungsbehörden als auch der Gesetzgeber in vielen Punkten gefordert sind.“ Insgesamt habe das Ermittlerteam 949 neue Betrugsfälle aufgedeckt: In 348 Fällen wurde gegen Apotheker ermittelt, in 196 gegen Krankengymnasten und Physiotherapeuten. Bei den Ärzten wurden 55 Betrugsfälle aufgedeckt.