Hannover - Die Finanzierung der flexiblen Tidesteuerung an der Ems, mit der gegen das Schlickproblem des Flusses vorgegangen werden soll, ist einem Zeitungsbericht zufolge geklärt. Bund und Land teilen sich die erwarteten Kosten von 46 Millionen Euro, wie Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte.

Darauf habe er sich am Sonntag mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) geeinigt. Das sei eine sehr gute Nachricht für Niedersachsen, sagte Althusmann der Zeitung. Er wolle die Planung nun schnellstmöglich voranbringen.

Für die flexible Tidesteuerung stehen Umbauten beim Emssperrwerk in Gandersum an. Ziel ist es, den ökologischen Zustand der Ems zu verbessern. Damit soll vor allem die Masse an Schlick im Fluss reduziert werden. Das Schlickproblem zu lösen, ist eines der wichtigsten Ziele des Masterplans Ems 2050.