Hannover - Im Streit um die Kostenerstattung in der ambulanten Pflege in Niedersachsen haben die tarifgebundenen Anbieter einen Teilerfolg erzielt. Nach zwei Schiedsstellen-Terminen am 21. und 28. März seien die Erstattungen durch die Kassen um durchschnittlich 7,93 Prozent erhöht worden, teilte der Diakonische Dienstgeberverband Niedersachsen (DDN) mit. Die Regelung gelte rückwirkend zum 1. November 2018 und bis zum 31. Juli 2019. Nach Berücksichtigung weiterer Faktoren ergebe sich damit eine reale Erhöhung der durchschnittlichen Sätze um rund 6,9 Prozent.
„Wir können ganz klar von einem Teilerfolg sprechen, denn die Laufzeit bis zum Sommer dieses Jahres ermöglicht es uns, im Anschluss erneut in Verhandlungen zu gehen“, sagte der DDN-Vorstandsvorsitzende Rüdiger Becker.
