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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Vom Mega-Mäher bis zum Super-Schleifer

15.11.2019

Hannover /Im Nordwesten Precea 4500-2CC Super: Das ist kein verdeckter Code oder der Name eines neuen Super-Kraftstoffs, sondern momentan der ganze Stolz der Amazonen-Werke, mit dem das weltweit agierende Unternehmen sich noch bis Sonnabend auf der Landtechnik-Messe Agritechnica in Hannover präsentiert. Hauptsitz der Amazonen-Werke ist zwar in Hasbergen-Gaste bei Osnabrück, aber der Messe-Star Precea wird in Hude (Kreis Oldenburg) hergestellt. Seine Besonderheit: Das Gerät kann in Windeseile Mais säen oder besser legen, wie es in der Fachsprache heißt. Mit bis zu 15 Stundenkilometern düst Precea über die Felder. Das gefällt nicht nur Andreas Hemeyer, Mitglied der Amazone-Geschäftsleitung, sondern weckt auch das Interesse der zahllosen Messebesucher.

Mehr als 400 000 Gäste werden von den Organisatoren erwartet. Die Agritechnica endet am 16. November und Hemeyer zog bereits am Donnerstag eine äußerst zufriedene Bilanz: „Unsere Erwartungen wurden übertroffen.“ Das mag auch daran liegen, dass man beim Messebesuch kaum an dem riesigen Stand der Amazonen-Werke vorbeikommt. Rund 2700 Quadratmeter misst die Ausstellungsfläche.

Dahinter braucht sich allerdings auch Bernard Krone nicht zu verstecken. Der gleichnamige Landmaschinenhersteller aus dem emsländischen Spelle hat bei der Agritechnica ebenfalls einen großen Auftritt und präsentiert dort beispielsweise sein nagelneues Frontmähwerk, das sich automatisch einklappen kann, um die gesetzliche Straßenbreite einzuhalten. „Sehr zufrieden“ ist Chef Bernard Krone bislang mit dem Messeverlauf und meint: „Ich glaube, dass eine solche Messe in der aktuellen Diskussion um die Landwirtschaft gute Impulse setzen kann, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie innovativ und zukunftsweisend diese Branche ist.“

Während auf der einen Seite international agierende Unternehmen wie die Amazonen-Werke und Krone mit Riesen-Reifen und Mega-Mähern ihre Muskeln spielen lassen, finden sich auf gerade einmal zwölf Quadratmetern auch Messeneulinge, die es in sich haben. So zum Beispiel die Firma Siemer aus Apen-Godensholt im Kreis Ammerland mit ihrem frisch entwickelten und jüngst auf den Markt gebrachten Schleifgerät, das etwa Mulchmesser für Aufsitzrasenmäher optimal für ihren nächsten Einsatz präpariert. Auch Messer für Freischneider, Motorsensen und Kreuzhacken schleift das Gerät mühelos, „aber wir haben hier festgestellt, dass wir unsere Schleifschablonen noch deutlich erweitern können und müssen“, fasst Geschäftsführer Alfred Siemer seine ersten Messeerfahrungen zusammen, „insofern hat sich das hier für uns absolut gelohnt“.

Doppelt so groß, also 24 Quadratmeter, ist der Stand von Dieter Aljets, Prokurist bei der Firma AGW im ostfriesischen Wiesmoor. Der Fachbetrieb mit knapp 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat zwar einen kleinen Messestand, bietet dafür aber Großes an: Riesige Erdbecken zur Lagerung von Jauche, Gülle und Sickersäften nämlich. Hört sich zwar nicht sehr appetitlich an, leistet aber einen wichtigen Beitrag zum Gewässer- und Umweltschutz. Aljets’ Messebilanz fällt typisch ostfriesisch aus: „Können nicht meckern.“

Mit insgesamt 14 Ausstellern war unterdessen auch das Oldenburger Münsterland auf der weltweit größten Leitmesse für Landtechnik erneut stark vertreten. Beim Informationsbesuch des Verbundes Oldenburger Münsterland freuten sich die regionalen Aussteller über einen guten Messeverlauf. Die Agritechnica werde mehr und mehr zum Treffpunkt internationaler Handelsbeziehungen der weltweiten Agrarwirtschaft für Landtechnik, was sich insbesondere an den stetig steigenden Exportanteilen der Unternehmen zeige.


  www.agritechnica.com 
Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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