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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

So viele Störche wie seit 60 Jahren nicht

15.10.2019

Hannover /Im Nordwesten So viele Störche wie seit 60 Jahren nicht mehr haben in diesem Jahr in Niedersachsen und Bremen Station gemacht. Die Storchenbetreuer des Naturschutzbundes (Nabu) zählten in den beiden Ländern 1133 Paare. Die Tiere brachten 2463 Jungstörche zum Ausfliegen. Das Vorjahresergebnis mit 1008 Paaren und 1768 flüggen Jungstörchen sei um 12,5 Prozent beziehungsweise 39 Prozent übertroffen worden. Damit zähle die Region neben Baden-Württemberg und Brandenburg zu den Bundesländern mit den meisten Storchenpaaren.

Auch im Nordwesten machten viele Weißstörche Station – etwa in Barßel (Kreis Cloppenburg), in Apen (Kreis Ammerland) oder am Bornhorster See in Oldenburg. Die Storchenpflegestation macht Berne (Kreis Wesermarsch) gar zu Deutschlands storchenreichster Gemeinde. Hier brüteten diesen Sommer mehr als 100 Paare.

„Insgesamt war 2019 für die Weißstörche in Niedersachsen und Bremen ein herausragendes Jahr“, sagte Hans-Jürgen Behrmann von Nabu Weißstorchschutz. Die Hauptursache sehen die Experten in einem veränderten Zugverhalten. Viele Störche, die für den Winter nach Westen flögen, beendeten ihre Reise bereits in Spanien. Von dort kehrten sie dann früher, in größerer Anzahl und in zumeist guter Verfassung zurück.

Schon seit einigen Jahren verzeichnen die Naturschützer einen steten Anstieg der Storchpopulation. Diese Jahrgänge seien mittlerweile brutreif geworden, hieß es. Das habe ebenfalls zum aktuellen Höchststand beigetragen. Der große Anstieg bei den flüggen Jungen liegt aus Sicht des Nabu vor allem daran, dass es für Störche gute Nahrungsmöglichkeiten gab – vor allem wegen des hohen Bestands an Mäusen.

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