HANNOVER - HANNOVER/DPA - Die viertgrößte bundesweit tätige Krankenkasse KKH sieht bei den Ausgaben für Arzneimittel eine Trendwende. 2006 seien die Arzneimittelkosten zwar um etwa ein Prozent je Mitglied gestiegen, damit sei aber der starke Ausgabenzu-wachs der Vorjahre gebremst, teilte die Kaufmännische Krankenkasse am Sonnabend in Hannover mit. 2006 gab die KKH für Arzneimittel netto rund 560 Millionen Euro aus, nach 550 Millionen Euro im Vorjahr. KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit führte die Wende vor allem auf den Herstellerrabatt für so genannte Nachahmerprodukte (Generika) zurück.
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