HANNOVER - HANNOVER/DPA - Krankenschwestern in Niedersachsen können nach dem in Potsdam für den Öffentlichen Dienst vereinbarten Tarifkompromiss mit kürzeren Arbeitszeiten rechnen. Für sie gelte vom 1. November an die 38,5-Stunden-Woche, kündigte Niedersachsens „Verdi“- Landesvorsitzender Wolfgang Denia am Sonntag an. Bisher mussten die Krankenschwestern 40 Stunden in der Woche arbeiten. „Das hat natürlich auch eine beschäftigungspolitische Wirkung“, sagte Denia. „Wenn in so großen Bereichen Arbeitszeit reduziert wird, brauchen wir zusätzliches Personal.“ In Zukunft werden die Krankenschwestern überdies von Sonderzahlungen profitieren.