HANNOVER - Umweltschutz und Energiewende sorgen dafür, dass die Flächen zunehmend weniger für Ackerbau und Viehzucht genutzt werden können, so Bauernpräsident Gerd Sonnleitner. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes hat bei der Mitgliederversammlung des niedersächsischen Landvolks in Hannover am Montag kritisiert, dass den Landwirten immer weniger Fläche zur Erzeugung von Lebensmitteln bleibt. Die Landwirte würden immer mehr gezwungen, Teile ihrer Ackerflächen aus Umweltschutzgründen nicht mehr zu bewirtschaften. Konkret kritisierte Sonnleitner den EU-Vorschlag, sieben Prozent der Agrarflächen zu ökologischen Vorrangflächen zu erklären, etwa Ackerrandstreifen. Auch durch den Bau von Stromtrassen gehe Land verloren.
Bei der Wahl des niedersächsischen Landvolkpräsidenten ist Werner Hilse in seinem Amt bestätigt worden.
