HANNOVER - HANNOVER/EB - Die Klosterkammer Hannover, die als Landesbehörde das Vermögen von mehreren Jahrhunderte alten Stiftungen verwaltet, hat offenbar durch Aktienspekulationen in Luxemburg seit 1995 Verluste in Höhe von 30 Millionen Euro hinnehmen müssen. Wie der „Rundblick“ berichtet, hat Kammerpräsidentin Sigrid Maier-Knapp-Herbst diesen Verlust dem Finanzministerium angezeigt. Die Klosterkammer soll vom Land für 152 Millionen Euro Ländereien übernehmen. Ob das Geschäft durch den Spekulationsverlust gefährdet ist, ist nicht bekannt.