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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Das sind die größten Firmen der Region

15.11.2018

Hannover /Oldenburg /Aurich Kontinuität an der Spitze, ein Aufsteiger aus dem Ammerland und zwei Neulinge aus Aurich und dem Saterland: So lassen sich die Ergebnisse der am Mittwoch veröffentlichten Studie der NordLB zu den 100 größten Unternehmen Niedersachsens zusammenfassen.

Auch 2017 in der Umsatzrangliste weiter unangefochten an der Spitze stand Volkswagen. Der Autobauer aus Wolfsburg konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent auf 230,7 Milliarden Euro steigern. Der Anteil des VW-Konzerns an der gesamten Umsatzsumme aller 100-Top-Firmen im Land macht 53 Prozent – und damit mehr als die Hälfte – aus.

Keine Veränderungen gab es auch auf den Plätzen zwei bis fünf. Hinter VW belegt der Autozulieferer Continental (Hannover) Rang zwei, vor dem Touristik-Unternehmen TUI (Hannover), dem Stahlkonzern Salzgitter und dem Oldenburger Energieunternehmen EWE, zugleich auch das größte Unternehmen im Weser-Ems-Gebiet.

Der Agrarhändler Agravis (Hannover) konnte den Baustoffhändler Hagebau (Soltau) von Rang sechs verdrängen. Die Top-10 komplettieren der Drogerieriese Rossmann, das Deutsche Milchkontor (DMK) und weiter auf Rang zehn der Auricher Windenergieanlagenbauer Enercon.

Wie im Vorjahr schafften es 15 Unternehmen aus dem Raum Oldenburger Land/Ostfriesland in die Top-100. Spürbar nach unten von Rang 21 auf 27 ging es in der Rangliste für die Leeraner Handelsgruppe Bünting. Dagegen machte die Molkerei Ammerland (Wiefelstede) einen kräftigen Sprung von Rang 63 auf 46. Neu in die Rangliste der 100 Umsatzriesen rückten aus der Region das Kabelwerk Waskönig+Walter (Saterland/Rang 90) sowie die Auricher Molkerei Rücker (98) auf. Dagegen tauchen der Geflügelspezialist Heidemark (Ahlhorn) und der Tiefkühllogistiker Nordfrost nicht mehr in der Rangliste auf.

Insgesamt konnten die 100 größten Unternehmen des Landes gegenüber dem Vorjahr ihren Umsatz um sechs Prozent auf 436 Milliarden Euro steigern. Die Belegschaft vergrößerte sich um 21 350 auf rund 1,3 Millionen Beschäftigte. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Großunternehmen laut NordLB mit einem Umsatzplus von vier Prozent.

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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