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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Lindan-Skandal In Oldenburg
Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bausparkasse plant Vertriebsoffensive

09.02.2018

Hannover /Oldenburg Eine selbstgenutzte Immobilie steht bei den Menschen in Norddeutschland weiterhin hoch im Kurs – und deshalb auch das Bausparen, das auf viele Jahre eine Absicherung gegen steigende Zinsen bedeute. Auch aus Anlagegründen blieben Immobilien sehr gefragt. Das teilte Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Norddeutsche Bausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord/Hannover) anlässlich der Vorlage von Zahlen für 2017 mit.

Das Modell des Bausparens funktioniere – und dies auch bei steigenden Zinsen. Am Geld- bzw. Kapitalmarkt sei seit 2017 eine leichte Trendwende nach oben auszumachen, erläuterte Kamp, der in Oldenburg lebt.

Preise für gebrauchte Immobilien steigen

Der Kaufpreisspiegel der LBS Nord zeigt: Die Preise für gebrauchte Häuser und Wohnungen sind in fast allen niedersächsischen Landkreisen und Städten kräftig gestiegen.

Beispiel Oldenburg: Der mittlere Standardpreis für gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften erreichte 240 000 Euro. Dies ergibt für 2014 bis 2017 laut LBS eine Verteuerung um im Schnitt zwölf Prozent pro Jahr. Für Leer wurden 126 500 Euro ermittelt (je plus zwei Prozent), für Vechta 249 750 Euro (plus 15 %), für Wilhelmshaven 138 000 (+2 % pro Jahr).

Bei der LBS Nord geht der gewünschte Trend zu höherwertigen neuen Bausparverträgen weiter: Die durchschnittliche Bausparsumme neuer Verträge stieg 2017 um 13,4 Prozent auf 37 237 Euro. Deshalb vergab der LBS-Chef auch trotz des Rückgangs beim Volumen des Neugeschäfts um fünf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro die Note „zufriedenstellend“. Zumal das letztlich entscheidende Betriebsergebnis auf 7,8 (Vorjahr: 6,6) Millionen Euro gesteigert werden konnte. Dies sei in einem „weiterhin schwierigen Umfeld“ gelungen, auch mit hohem Aufwand für regulatorische Auflagen und neue Informationstechnik.

Kamp kündigte für 2018 neue Tarife (mit Schwerpunkt Finanzierung, ab 0,99 Prozent) und eine auch personelle Stärkung des Vertriebs an. Dieser werde eine Offensive starten. Wichtiger Vertriebspartner sind die Sparkassen, wie die LzO. Mancher Kunde wünscht Altersvorsorge: Der Anteil der „Wohn-Riester-Verträge“ im Neugeschäft liege bei 9,3 Prozent.

Sehr gut lief die Immobilienvermittlung. Die LBS Immobilien GmbH NordWest. Mit den Partnern bei den Sparkassen in Niedersachsen und Berlin wurden 2901 Objekte vermittelt, für 487,7 Millionen Euro (10,1 Prozent mehr Objektvolumen).

Eine zentrale Herausforderung sei das sich verändernde Verhalten von Kundengruppen. Die „stationäre“ LBS wandele sich zum „Omnikanal“-Anbieter. „Wir möchten Vorreiter sein“, betonte Kamp mit Blick auf die Digitalisierungsstrategie.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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