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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Norddeutsche lieben Bausparen

19.02.2019

Hannover /Oldenburg Bausparen steht offenbar bei den Menschen in Norddeutschland weiter hoch im Kurs. Die marktführende LBS Nord (Hannover) meldete am Montag für 2018 eine neu abgeschlossene Bauspar-Vertragssumme von 3,6 Milliarden Euro – ein Plus von neun Prozent. Dies sei zugleich „der höchste Zuwachs seit zehn Jahren“, freute sich LBS-Vorstandsvorsitzender Dr. Rüdiger Kamp aus Oldenburg.

Vor allem die Einführung neuer Tarife zur Jahresmitte habe das „Neugeschäft belebt“. Die Darlehenszinsen seien „deutlich gesenkt“ worden. Mit Bausparverträgen sichern sich Kunden für den Kauf oder die Modernisierung von Immobilien einen bestimmten – niedrigen – Kreditzins, auf sehr lange Sicht.

Auffällig ist: Kunden wählten bei Vertragsabschluss – wie von der LBS unter Kostengesichtspunkten durchaus angestrebt – eine höhere Bausparsumme, mit der man entsprechend mehr investieren bzw. renovieren kann. Sie stieg 2018 im Schnitt um 26,5 Prozent auf 47 107 Euro.

Das Finanzierungsgeschäft sei 2018 „stabil“ geblieben, erläuterte Kamp. „Wir konnten in allen Bereichen des Kreditneugeschäftes leichte Zuwächse erzielen, sehen für das laufende Jahr aber noch Steigerungspotenziale.“ Konkret schloss man Darlehen über 487,7 Millionen Euro ab (plus 2,6 Prozent). Inklusive der an Sparkassen vermittelten Kredite wurden mit LBS-Kunden Darlehen in Höhe von 734,2 Millionen Euro (plus 2,4 Prozent) abgeschlossen. Mit so- genannten „außerkollektiven“ Krediten ließen sich bis zu 33 Jahre Zinssicherheit erreichen. Zudem lasse sich die staatliche Wohn-Riester-Förderung einbinden. Dadurch können eine Finanzierung „um mehrere Zehntausend Euro günstiger werden“.

Kamp schätzt die die Stimmung am Immobilienmarkt weiterhin als „überaus positiv“ ein. Drei von vier Deutschen seien „davon überzeugt, dass ein eigenes Zuhause eine sehr gute und sichere Altersvorsorge ist“. Und da das Zinsniveau weiterhin niedrig ist, seien „Wohnimmobilien enorm begehrt“.

Bei der Vermittlungstochter LBS Immobilien GmbH Nord West schlug sich dies in Dynamik und Rekordzahlen nieder. Gemeinsam mit den Partnern bei den Sparkassen wurden 3154 Hauser, Wohnungen und Grundstücke vermittelt, mit einem Kaufwert von 599 Millionen Euro – ein Plus von 22,7 Prozent.

Kamp rechnet auch für das laufende Jahr mit einer wachsenden Immobilien-Nachfrage – und steigenden Preisen. Die Politik müsse weitere Maßnahmen ergreifen, die es künftigen Wohneigentümern ermögliche, das erforderliche Eigenkapital anzusparen. Der LBS-Chef nannte u.a. höhere Förderbeträge und Einkommensgrenzen bei Wohnungsprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage – oder auch einen Freibetrag bei der Grunderwerbsteuer.

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