HANNOVER/OLDENBURG - Hannover/Oldenburg - In vielen

niedersächsischen Städten wird es in der Adventszeit nicht ganz so

hell funkeln wie in den Vorjahren: Viele Kommunen und Einzelhändler

müssen bei der Weihnachtsbeleuchtung sparen, ergab eine Umfrage

in den großen Städten im Land. In Emden beispielsweise werden beim


Weihnachtsmarkt erstmals aus Kostengründen Energiesparlampen

eingesetzt.

Auch in Oldenburg werden in der Fußgängerzone dieses Jahr nach

Angaben des City Managements weniger Lichterketten als sonst hängen.

Die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt finanziert nämlich die

Kaufmannschaft selbst, was etwa 50.000 Euro koste, sagte Birgit Beuse

vom City Management. Dieses Jahr hätten die Kaufleute dafür jedoch

weniger Geld in der Tasche.

Die Bremer Innenstadt strahlt dagegen während der Weihnachtszeit

heller als in den Vorjahren. „Das liegt daran, dass sich die Händler

und Anlieger der Katharinenpassage und -straße bereiterklärt haben,

mehr zu investieren“, erklärt Jan Halves von der City Initiative.

Dort kostet der Lichterglanz rund 100.000 Euro.

In Osnabrück wird ebenfalls etwa gleich viel Geld wie früher

ausgegeben. Das Preisniveau für Aufbau und Betrieb dieser

Lichterketten sei seit Jahren ungefähr gleich, sagt der

Geschäftsführer der städtischen Marketing-Tochtergesellschaft OMT,

Oliver Mix. „Es ist jedes Jahr aufs Neue die Quadratur des Kreises,

Geld für die Beleuchtung einzuwerben“, sagte Hilde Middelberg,

Vorsitzende der Kaufmannschaft in der Krahnstraße.