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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

So läuft die Saison für Spargel und Erdbeeren

17.06.2019

Hannover /Sandhatten Schnell noch mal Spargel essen – die Saison endet bald. Zufriedene Gesichter bei Niedersachsens Spargel- und Erdbeer-Produzenten gibt es aber schon jetzt: Obwohl es offiziell noch keine belastbaren Zahlen gibt, fallen erste Zwischenbilanzen positiv aus.

Vor allem die am 24. Juni zu Ende gehende Spargel-Saison sorgte aus Sicht der Produzenten für Erleichterung. „Petrus hat durch den Wetterlauf diesmal Angebot und Nachfrage in eine gute Balance gebracht“, sagte Fred Eickhorst von der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer in Sandhatten (Landkreis Oldenburg) der Deutschen Presse-Agentur.

Nachdem es im Vorjahr durch ein Überangebot zum Preisverfall gekommen sei, stelle sich die Situation diesmal ausgewogen dar. „Wir sind auf verhaltenem Niveau optimistisch“, so Eickhorst weiter.

Die aggressive Vermarktung durch Discounter drücke jedoch ebenso auf die Preise wie ausländische Produkte im Sortiment. In Niedersachsen wird auf insgesamt 5 700 Hektar Fläche Spargel angebaut.

Bei den Erdbeeren setzt nun vermehrt die Ernte der Freilandfrüchte ein, nachdem die Ernte der unter Plastikabdeckung herangezogenen Beeren nahezu abgeschlossen ist. „Trotz vereinzelter lokaler Frostschäden oder Starkregens verlief auch da bisher alles zufriedenstellend“, sagte Eickhorst.

Die Preise lägen auf stabilem Niveau. Nach Angaben des niedersächsischen Landvolkes in Hannover ist die bis Ende August dauernde Erdbeerernte gut angelaufen. Konkrete Zahlen liegen jedoch auch hier noch nicht vor.

Im Vorjahr bauten insgesamt 276 niedersächsische Betriebe auf gut 3500 Hektar Erdbeeren an. Der Schwerpunkt der Branche liegt im westniedersächsischen Raum bei Vechta und angrenzenden Landkreisen wie Oldenburg oder Cloppenburg.

Mit knapp 30 000 Tonnen war die Erntemenge 2018 etwas geringer als im Vorjahr ausgefallen. Ursachen waren Trockenheit, hohe Temperaturen und die weiter geschrumpfte Anbaufläche. Wegen der außergewöhnlichen Trockenheit waren die Früchte teils schneller gereift als sie hätten geerntet werden können. Viele Beeren waren zudem klein geblieben und konnten daher nur schwer vermarktet werden.

In diesem Jahr sieht das alles offenbar etwas günstiger aus. Wie üblich gibt es verschiedenste Vermarktungswege – etwa über Zentralen wie den Großmarkt in Langförden bei Vechta, die eigene Auslieferung etwa an Filialen von Lebensmittelketten und Gastronomie oder auch den eigenen Hofladen. Auch das ist im Nordwesten stark ausgeprägt.

Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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