Hannover - Telefone sind allgegenwärtig: In 99,9 Prozent der niedersächsischen Haushalte gibt es mittlerweile mindestens ein Festnetz- oder Mobilgerät. Damit sei das Telefon das am weitesten verbreitete langlebige Gebrauchsgut, berichtete das Landesamt für Statistik (LSN). Fast genauso häufig gibt es Kühlschränke (99,7 Prozent). Es folgen Fernseher und Waschmaschinen – sie sind jeweils in gut 95 Prozent aller Haushalte vorhanden. Basis für die Daten ist die repräsentative Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2018, die das LSN in seinem Monatsheft veröffentlicht hat.
Stark aufgeholt haben danach im Vergleich zu früheren Stichproben vor allem Computer. 2018 besaßen 91,7 Prozent aller Haushalte einen stationären oder mobilen PC. 2003 waren es noch 62,3 Prozent. Anders verläuft die Entwicklung bei Fotoapparaten. 2018 lag die Prozentzahl noch bei 75,8 Prozent, fast elf Prozentpunkte niedriger als 2008. Die Statistiker erklären das mit der wachsenden Verbreitung der zum Fotografieren geeigneten Smartphones, über die aktuell fast 80 Prozent der Haushalte verfügen.
Die Zahl der Autos hat sich kaum verändert. 77,4 von 100 Haushalten verfügen über mindestens ein Auto. Bei herkömmlichen Fahrrädern ist die Quote leicht auf 78,2 Prozent gesunken. Dafür haben inzwischen sieben Prozent der Haushalte ein Elektrofahrrad.
Die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe wird alle fünf Jahre erhoben. Dafür werden landesweit 5500 private Haushalte befragt. Die Daten werden dann auf die insgesamt rund 3,9 Millionen niedersächsischen Haushalte hochgerechnet.
