Hannover - Mit einer Alkoholvergiftung mussten im vergangenen Jahr in Niedersachsen 2055 Kinder und Jugendliche ins Krankenhaus. Das waren knapp drei Prozent weniger jugendliche Komasäufer als 2016. Die Zahl der Betroffenen liegt damit nach Angaben der Krankenkasse DAK-Gesundheit auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Grundlage der Daten sind bislang unveröffentlichte Zahlen des Statistischen Landesamtes.
2017 kamen demnach 1178 Jungen und 877 Mädchen aus Niedersachsen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren nach Alkoholmissbrauch in Kliniken. Das waren 59 weniger als 2016. Die Zahl der männlichen Betroffenen sank im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent, bei Mädchen und jungen Frauen blieb die Anzahl der Betroffenen nahezu gleich (875). Den größten Rückgang gab es demnach bei den 10- bis 15-jährigen Jungen mit zehn Prozent.
