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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Jade-Port wächst zweistellig

31.12.2018

Hannover /Wilhelmshaven Die Prognosen für Deutschlands einzigen Tiefwasserhafen sind nicht schlecht. Im dritten Jahr in Folge peilt der Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven ein zweistelliges Umsatzplus an.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht den Hafen auf einem guten Kurs. „Ich bin sicher, dass sich über die Jahre der Jade-Weser-Port als der zentrale Anlaufpunkt in Deutschland für die ganz großen Schiffe herausbilden wird“, sagte er. Daran ändere auch die nun von Hamburg geplante Elbvertiefung nichts.

Der Container Terminal von Deutschlands einzigem Tiefwasserhafen ist für einen Jahresumschlag von 2,7 Millionen Standardcontainern (TEU) ausgelegt. 2017 stieg der Umschlag um 15 Prozent auf 554 000 TEU-Container. Konkrete Zahlen liegen noch nicht vor, doch wird ein Umsatzwachstum zwischen 10 und 20 Prozent erwartet. Das bestätigte auch ein Sprecher des Bremer Hafensenators. „Die Umschlagsentwicklung wird auch im Jahr 2018 wieder im zweistelligen Prozentbereich wachsen.“ Er betonte zudem: „Auch die Zahl der den Hafen anlaufenden Reedereilinien entwickelt sich mit aktuell zehn Diensten zwar verhalten, aber in der Tendenz positiv.“

Das Land Niedersachsen als Mitgesellschafter des Hafens teilt diese Einschätzung. „Es ist über die Jahre schrittweise gelungen, wesentliche Linien wie die Asien-Linie oder die Amerika-Linie aufzubauen, sodass es nun einen regelmäßigen Transfer gibt“, sagte Weil. Den Hafen an der niedersächsischen Küste hält der SPD-Politiker für ausbaufähig. „In absehbarer Zeit werden wir den zweiten Bauabschnitt in Angriff nehmen müssen.“

In diesem Jahr konnten insgesamt 22,2 Hektar Flächen erfolgreich verpachtet werden, teilte die Betreibergesellschaft mit, die fürs kommende Jahr von einer etwa gleich großen Verpachtungsfläche ausgeht. „Insgesamt also sehen wir, was die Ansiedlungen betrifft, den Hafen auf einem guten Weg“, sagte Sprecherin Susanne Thomas.

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